02 April 2026, 12:22

Arbeitslosigkeit in NRW sinkt im September – doch regionale Unterschiede bleiben groß

Liniengraphik auf Papier, die einen Rückgang der Arbeitslosenzahl in den USA zeigt, mit dem Text "Arbeitslosenzahl sinkt."

Anzahl der Arbeitslosen in NRW deutlich gesunken - Arbeitslosigkeit in NRW sinkt im September – doch regionale Unterschiede bleiben groß

Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen sinkt im September – positive Signale am regionalen Arbeitsmarkt

Im September ist die Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen zurückgegangen – ein ermutigendes Zeichen für den regionalen Arbeitsmarkt. Die Quote sank auf 7,8 Prozent, wobei fast 21.600 Menschen weniger ohne Arbeit waren als noch im August. Zudem fanden im Laufe des Monats rund 46.000 Einwohnerinnen und Einwohner einen neuen Job.

Die aktuellen Zahlen, die Daten bis zum 11. September berücksichtigen, zeigen einen Rückgang der Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte. Dieser Trend passt zu einer allgemeinen Entspannung am Arbeitsmarkt, die durch den typischen Herbstaufschwung begünstigt wird. Insgesamt verringerte sich die Zahl der Erwerbslosen auf etwa 782.200.

Deutliche regionale Unterschiede bleiben bestehen Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den Teilregionen: Das Ruhrgebiet verzeichnete mit 10,5 Prozent die höchste Quote – ein Spiegel der langjährigen strukturellen Probleme. Demgegenüber wies das Münsterland mit 5,0 Prozent die niedrigste Arbeitslosigkeit auf und verzeichnete zugleich den stärksten Rückgang um 4,4 Prozent. Auch Südwestfalen und Ostwestfalen-Lippe meldeten deutliche Verbesserungen mit einem Minus von 3,5 bzw. 3,0 Prozent.

Historische Entwicklungen zeigen anhaltende Disparitäten Ein Blick auf die vergangenen fünf Jahre offenbart anhaltende Unterschiede: Das Ruhrgebiet lag durchgehend über dem Landesdurchschnitt, wobei die Quote 2024 und 2025 bei etwa 7 bis 8 Prozent pendelte. Die Arbeitslosenquote in ganz Nordrhein-Westfalen betrug 2024 durchschnittlich 7,5 Prozent, stieg 2025 auf 7,8 Prozent an und sank bis Dezember auf 7,6 Prozent. Auch das Münsterland und Ostwestfalen-Lippe lagen meist über dem Landesmittel, wobei hier jedoch nur begrenzte Langzeitdaten vorliegen.

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Saisonale Erholung – aber strukturelle Herausforderungen bleiben Die Septemberzahlen bestätigen eine saisonale Belebung des nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktes. Mit 46.000 neu besetzten Stellen und einem spürbaren Rückgang der Arbeitslosigkeit deuten sich erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung an. Dennoch bleiben die regionalen Unterschiede – insbesondere im Ruhrgebiet – eine langfristige Herausforderung.

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