Ahrtalbahn: Nach vier Jahren ist die Rückkehr nach der Flutkatastrophe fast geschafft
Paul MaierBau der Ahrtalbahn nach Plan - Arbeiten am Oberbau - Ahrtalbahn: Nach vier Jahren ist die Rückkehr nach der Flutkatastrophe fast geschafft
Ahrtalbahn: Nach Flutkatastrophe 2021 steht die Fertigstellung bevor
Die durch die Sommerfluten 2021 schwer beschädigte Bahnstrecke Ahrtalbahn nähert sich nach umfangreichen Wiederaufbauarbeiten der Vollendung. Die Arbeiten an der Elektrifizierung und der Infrastrukturmodernisierung befinden sich in der Schlussphase, die vollständige Wiederinbetriebnahme der Strecke ist für Dezember 2025 geplant.
Die Flutkatastrophe im Juli 2021 hatte weite Abschnitte der Ahrtalbahn zerstört – auf der gesamten 29,1 Kilometer langen Strecke zwischen Ahrbrück und Remagen war keine Elektrifizierung mehr intakt. Seitdem wurden große Teile der Trasse, insbesondere zwischen Walporzheim und Ahrbrück, praktisch neu aufgebaut.
Schon Ende 2021 verkehrten wieder Züge auf dem Abschnitt Remagen–Walporzheim, während der restliche Streckenabschnitt seither mit Ersatzbussen bedient wurde. Nun sind zwischen Remagen und Ahrbrück 885 Masten für die Oberleitungen errichtet worden; die letzten Arbeiten sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein. Die Montage der Oberleitungen im Abschnitt Remagen–Walporzheim erfolgt während der Herbstferien.
Aktuell liegt der Fokus auf dem Abschluss der Oberbauarbeiten und der Elektrifizierung – zwei Monate vor der geplanten Wiedereröffnung. Gleichzeitig werden die Bahnsteige in Bad Neuenahr fertiggestellt und eine wichtige Weiche erneuert. Ab dem 15. März 2026 werden dann erstmals elektrisch betriebene Züge auf diesem Abschnitt verkehren.
Die vollständige Wiederherstellung der Ahrtalbahn beendet eine vierjährige Unterbrechung durch die Flut von 2021. Ab Dezember 2025 wird die modernisierte Strecke mit elektrischem Betrieb, verbesserte Infrastruktur und ein zuverlässigerer Service für Fahrgäste bieten.






