17 March 2026, 18:20

50 Jahre Gebietsreform: Arnsberg erkundet seine Grenzen zu Fuß

Ein von Bäumen und Bänken gesäumter Parkweg, umgeben von grünem Gras und verstreuten trockenen Blättern, mit Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

50 Jahre Gebietsreform: Arnsberg erkundet seine Grenzen zu Fuß

Geführte Wanderung erkundet Arnsbergs Stadtgrenzen – 50 Jahre nach der Gebietsreform von 1975

Am 19. Oktober 2025 jährt sich die kommunale Neugliederung von 1975 zum 50. Mal – Anlass für eine geführte Wanderung entlang der Arnsberger Stadtgrenzen. Organisiert von der Künstlerin Theresa Kampmeier und dem Kulturbüro Arnsberg lädt die Veranstaltung dazu ein, die Auswirkungen der Reform auf Landschaft und Gemeinschaft zu reflektieren. Die Wanderung ist Teil des Programms #ARTinprogress, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Start ist um 15 Uhr am Wanderparkplatz "Ochsenkopf". Unter der Leitung von Petra Trompeter, Yvonne Kaiser und Theresa Kampmeier führt die Route über etwa drei Kilometer von Voßwinkel nach Oeventrop – eine Strecke, die in rund zwei Stunden bewältigt wird. Der Weg folgt bestehenden Wald- und Asphaltpfaden, kann jedoch bei schlechtem Wetter oder saisonbedingten Gegebenheiten angepasst werden.

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Teilnehmende können die Routendetails sowie historische Hintergründe zur Reform von 1975 über die Komoot-App oder eine GPX-Datei abrufen. Da der Mobilfunkempfang in der Region unzuverlässig sein kann, wird empfohlen, Karten und Materialien vorher herunterzuladen. Bei Sturm oder Unwetter fällt die Veranstaltung aus. Eine Anmeldung ist erforderlich – per Telefon (02932 201 1327) oder E-Mail (k.brandt@unsere-website).

Nach der Wanderung besteht die Möglichkeit, markante Orte auf einer gemeinsamen Karte zu verzeichnen und Fotos hochzuladen, um die Auseinandersetzung mit dem Projekt zu vertiefen. Die Initiative will zeigen, wie die Veränderungen von 1975 – seither nie offiziell aktualisiert – bis heute Arnsbergs Infrastruktur, Wohngebiete und wirtschaftliche Struktur prägen.

Die meditative Wanderung bietet die Chance, die langfristigen Folgen der Gebietsreform von 1975 greifbar zu erleben. Durch die Kombination von Gehen, Kartierung und Diskussion regt die Veranstaltung zu einem tieferen Verständnis der Arnsberger Verwaltungsgrenzen und ihrer Auswirkungen auf Natur und Nachbarschaften an. Eine Anmeldung und gute Vorbereitung sind für alle Teilnehmenden unverzichtbar.

Quelle