15.000 erwartete Demonstranten fordern in Köln Freiheit für Öcalan
Sebastian Schulte15.000 erwartete Demonstranten fordern in Köln Freiheit für Öcalan
Große Demonstration unter dem Motto „Freiheit für Öcalan“ am Samstag in Köln erwartet
Am Samstag, dem 16. November, findet in Köln eine Großdemonstration unter dem Motto „Freiheit für Öcalan“ statt. Die Veranstalter rechnen mit etwa 15.000 Teilnehmenden, die sich zwischen 10 und 16 Uhr an dem Marsch beteiligen werden.
Die Kundgebung beginnt in Deutz und führt über die Deutzer Werft, die Severinsbrücke, das linke Rheinufer, den Heumarkt und zurück zum Ausgangspunkt. Mehr als hundert Busse sollen Demonstrantinnen und Demonstranten aus anderen Regionen anreisen lassen.
Die Kölner Polizei wird im Rahmen der Veranstaltung Straßen und Bereiche in Deutz sowie die Brücken entlang der Marschroute sperren. Dadurch kommt es im Tagesverlauf zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Behörden betonten, der Schutz der Demonstration habe höchste Priorität.
Ein großer Polizeieinsatz soll für Sicherheit sorgen. Ziel sei es, die Versammlungsfreiheit zu wahren und gleichzeitig Auseinandersetzungen zu verhindern. Gleichzeitig will die Polizei die Belastungen für Anwohnerinnen, Anwohner und Passanten so gering wie möglich halten.
Aufgrund der emotionalen Bedeutung des Themas für viele in Deutschland lebende Kurden und Türken birgt die Demonstration ein erhöhtes Konfliktpotenzial. Der Marsch und die damit verbundenen Straßensperrungen werden den Verkehr beeinträchtigen; die Behörden arbeiten an einer Bewältigung der Situation.
