31 March 2026, 02:14

Wie ein koreanisches Volkslied BTS' Hit Body to Body zum Megastream machte

Eine Live-Aufführung einer japanischen Rockband mit Gitarristen und Sängern auf der Bühne, Mikrofone und Ständer, einer beleuchteten Wandmalerei im Hintergrund und einem sichtbaren Publikum unten.

Wie ein koreanisches Volkslied BTS' Hit Body to Body zum Megastream machte

Neue Netflix-Dokumentation enthüllt die kreativen Spannungen hinter BTS' Hit Body to Body

Der Film BTS: The Return hält die Debatten der Bandmitglieder über die Verwendung einer traditionellen koreanischen Volksmelodie in dem Song fest. Diese künstlerischen Auseinandersetzungen prägten den Track schließlich zu einem ihrer meistgestreamten Veröffentlichungen.

Während der Aufnahmen zu Body to Body setzte sich J-Hope dafür ein, ein Sample von Gyeonggi Arirang, einem klassischen Volkslied, einzubinden. RM lehnte zunächst ab und bezeichnete die Mischung als "drei verschiedene Lieder, die wild zusammengeworfen wurden". Er befürchtete, der Song könnte zu patriotisch wirken. Auch V hinterfragte, ob die Melodie für eine Veröffentlichung im Jahr 2026 "zu direkt" sei.

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Produzent Bang Si-hyuk hingegen wünschte sich eine noch längere Version des Volksrefrains. J-Hope blieb standhaft und plädierte für die Aufnahme des Samples. Nach einiger Reflexion änderte RM seine Haltung und beschrieb das Endergebnis als "organisch" und ihren Wurzeln entsprechend. Die Gruppe entschied sich letztlich für ihre künstlerische Vision – statt für eine konventionellere Radiofassung.

Die Dokumentation zeigt, wie einige der größten Erfolge von BTS oft aus kreativen Konflikten und tiefer Selbstreflexion entstehen. Internationale Fans lobten seitdem das Gyeonggi-Arirang-Sample als bedeutende Hommage an die koreanische Kultur.

Die Entscheidung, die Volksmelodie beizubehalten, zahlte sich aus: Body to Body entwickelte sich zu einem der meistgestreamten Titel der Band. Weltweit feiern Fans die kulturellen Wurzeln des Songs, der zu einem Höhepunkt ihres 2026er-Albums Arirang wurde. Die Dokumentation unterstreicht, wie künstlerische Reibungspunkte zu ihren gefeiertsten Werken führen können.

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