Warnstreiks in Solingen: Busverkehr fällt aus, Verwaltung steht still
Die Gewerkschaft KOMBA hat für den 20. und 23. März ganztägige Warnstreiks in Solingen angekündigt. Beschäftigte aus der städtischen Verwaltung und den kommunalen Betrieben werden sich an den Aktionen beteiligen. Die Gewerkschaft fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.
Am 21. März wird der gesamte Busverkehr der Solinger Stadtwerke eingestellt. Betroffen sind sowohl Linienbusse als auch Schulbusse. Fahrgäste werden aufgefordert, auf Alternativen wie Fahrgemeinschaften, Taxis, Carsharing oder E-Scooter auszuweichen.
Die KOMBA verlangt eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent, mindestens jedoch 500 Euro mehr pro Monat. Zudem sollen Auszubildende, Praktikanten und studentische Hilfskräfte monatlich mindestens 200 Euro mehr erhalten. Darüber hinaus fordert die Gewerkschaft unbefristete Arbeitsverträge für Auszubildende nach Abschluss ihrer Ausbildung.
Am 20. März findet auf dem Alten Markt im Stadtzentrum eine Protestkundgebung statt. Die Gewerkschaft wirft den Arbeitgebern vor, kein faires Angebot vorgelegt zu haben – insbesondere für Beschäftigte mit niedrigen und mittleren Einkommen.
Durch die Streiks wird der öffentliche Nahverkehr in Solingen am 21. März stark beeinträchtigt. Pendler und Schüler müssen sich auf alternative Verkehrsmittel einstellen. Im Mittelpunkt der Forderungen stehen höhere Löhne, Arbeitsplatzsicherheit und bessere Bedingungen für Geringverdiener.






