29 April 2026, 08:56

Warnstreik legt Nahverkehr in Düsseldorf lahm – Rheinbahn stellt Betrieb ein

Ein Bild mit Fotos von Menschen, Zügen und anderen Gegenständen sowie einem Text mit der Überschrift "Der Zug, der nie aufhört - so funktioniert das ständige Transportsystem".

Warnstreik legt Nahverkehr in Düsseldorf lahm – Rheinbahn stellt Betrieb ein

Öffentlicher Nahverkehr in der Landeshauptstadt lahmgelegt: Rheinbahn stellt fast gesamten Betrieb ein

Am Montag kam der öffentliche Nahverkehr in der Landeshauptstadt nahezu vollständig zum Erliegen, nachdem die Rheinbahn fast alle Verbindungen eingestellt hatte. Der Schritt erfolgte als Reaktion auf einen Warnstreik, den die Gewerkschaft Verdi ausgerufen hatte. Vier Tage lang blieben Busse und Bahnen stehen – für die Bewohner eine Quelle großer Verärgerung.

Der Streik begann mit Arbeitsniederlegungen in den Werkstätten der Rheinbahn, nicht jedoch bei den Fahrern. Gewerkschaftsvertreter zeigten sich später überrascht, als die Unternehmensführung sämtliche Fahrpersonal anwies, zu Hause zu bleiben – angeblich aus Sicherheitsgründen. Verdi wies diese Begründung als Vorwand zurück und warf dem Unternehmen vor, die Auswirkungen des Streiks dramatisch übertrieben darzustellen.

Während in anderen Städten trotz ähnlicher Werkstattstreiks der Verkehr weiterlief, blieben in der Hauptstadt nur die Linien betroffen, die von externen Dienstleistern betrieben werden. Die Gewerkschaft wies jede Verantwortung für die ausgeweiteten Behinderungen von sich und argumentierte, dass die Entscheidung der Rheinbahn weitaus größere Chaos verursacht habe als beabsichtigt.

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Der fast vollständige Stillstand ließ Pendler stranden und verunsichert zurück. Verdi betont, der Streik habe sich ausschließlich auf die Werkstätten beschränkt, und lehnt jede Schuld an dem flächendeckenden Zusammenbruch ab. Die Aussetzung des Betriebs durch die Rheinbahn dauert inzwischen bereits den vierten Tag an.

Quelle