Vom Imbiss zur Döner-Kette: Wie Metin Dağ ein europäisches Fast-Food-Imperium aufbaut
Sebastian SchulteVom Imbiss zur Döner-Kette: Wie Metin Dağ ein europäisches Fast-Food-Imperium aufbaut
Metin Dağ, ein türkischer Unternehmer, der mit 13 Jahren nach Deutschland zog, hat ein wachsendes Lebensmittelimperium aufgebaut. Sein jüngstes Projekt, Mangal X LP10, betreibt mittlerweile 46 Döner-Restaurants in ganz Europa. 2024 verpflichtete er Marco Schepers als Geschäftsführer, um die Expansion auf 1.000 Standorte voranzutreiben.
Dağs Weg begann 2001, als er gemeinsam mit seinem Bruder in Köln seine erste Imbissbude eröffnete. Das Geschäft kämpfte mit einer ungünstigen Lage und schloss kurz darauf wieder. Unbeirrt starteten sie 2008 Mangal und brachten damit türkische Holzkohle-Grillspezialitäten in die Stadt.
2018 ging Dağ eine Partnerschaft mit dem ehemaligen Fußballer Lukas Podolski ein und gründete Mangal X LP10. Der erste Laden eröffnete in Köln, und die Marke wuchs schnell auf 46 Filialen in Deutschland, den Niederlanden und Polen. Ein Pop-up-Store in Berlin schloss nach sechs Monaten, doch Pläne für einen festen Standort bestehen weiterhin.
Neben den Restaurants vertreibt Dağ unter der Marke Mangal auch Produkte in Rewe-Supermärkten, darunter Getränke, Sandwichbrot, Lahmacun und Dönfleisch. Nun arbeitet er mit dem Start-up Circus Kitchens zusammen, um eine vollständig automatisierte Restaurantkette mit robotergesteuerten Kocharmen zu entwickeln.
Mit Marco Schepers an der Spitze von Mangal X LP10 strebt die Marke 1.000 Standorte an. Die Kooperation mit Circus Kitchens könnte die Abläufe zusätzlich optimieren. Dağs Fokus bleibt auf dem Ausbau seines Lebensmittelimperiums in ganz Europa.






