Viertklässler in Heinsberg kämpfen mit der Polizei gegen Rasen vor Schulen
Tim WeberViertklässler in Heinsberg kämpfen mit der Polizei gegen Rasen vor Schulen
Verkehrssicherheitsaktion an der Würm-Grundschule in Heinsberg
Gestern fand in der Nähe der Würm-Grundschule in Heinsberg eine Verkehrssicherheitskampagne statt. Viertklässler der KGS Würm-Schule unterstützten gemeinsam mit der örtlichen Polizei eine Aufklärungskampagne gegen gefährliches Fahrverhalten in Schulnähe. Im Fokus standen Rasen und rücksichtsloses Fahren, die Kinder besonders gefährden.
Die Aktion war Teil der landesweiten Kampagne #SicherAufDenStraßen in Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, Verkehrsunfälle zu reduzieren und Autofahrer für die Gefahren im Umfeld von Schulen und Kindergärten zu sensibilisieren. Polizeibeamte und Verkehrssicherheitsberater arbeiteten Hand in Hand mit den Schülern während des Einsatzes.
Die Kinder gingen aktiv auf die Fahrer zu: Wer sich vorschriftsmäßig verhielt, erhielt Dankeskarten und ein Daumen-hoch. Wer dagegen zu schnell fuhr oder am Steuer das Handy benutzte, bekam eine Verwarnungskarte – und eine Zitrone. Gleichzeitig kontrollierten die Beamten die Geschwindigkeiten und dokumentierten Fehlverhalten.
Die Polizei Heinsberg betonte, dass solche Aktionen künftig regelmäßig stattfinden sollen. Damit sollen sichere Fahrgewohnheiten gestärkt werden – besonders dort, wo Kinder unterwegs sind.
Die Kampagne verband polizeiliche Kontrollen mit der Einbindung der Schüler, um auf Verkehrssicherheitsrisiken aufmerksam zu machen. Autofahrer erhielten direktes Feedback zu ihrem Verhalten, während die Kinder lernten, wie wichtig verantwortungsvolles Handeln im Straßenverkehr ist. Die Initiative ist Teil umfassender Maßnahmen, um die Sicherheit an Schulen in der gesamten Region zu verbessern.






