VBE dominiert Personalratswahlen in NRW mit klaren Mehrheiten und neuer Landesebene-Präsenz
Tim WeberVBE dominiert Personalratswahlen in NRW mit klaren Mehrheiten und neuer Landesebene-Präsenz
Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat bei den jüngsten Personalratswahlen in Nordrhein-Westfalen eine deutliche Mehrheit errungen. Allein in Solingen stimmten rund 650 Grundschulmitarbeiter für einen elfköpfigen Rat – acht der Sitze gingen an den VBE.
Die Wahlen fanden auf mehreren Ebenen statt, darunter bei Bezirksregierungen und einzelnen Schulen. Der VBE setzte sich in Düsseldorf, Arnsberg, Köln, Detmold und Münster durch und festigte damit seinen Einfluss. In Solingens Grundschulen lag die Wahlbeteiligung bei 66 Prozent, wobei etwa 70 Prozent der Stimmen auf den VBE entfielen.
Bei der Bezirksregierung Düsseldorf zog mit Daniel Weber ein neuer VBE-Vertreter in den Personalrat ein. Auch im Hauptpersonalrat schnitt der Verband stark ab: Er gewann neun von 15 Sitzen mit rund 20.000 Stimmen.
Besonders deutlich stieg die Unterstützung für den VBE an weiterführenden Schulen, während die Zuwächse an Förder-, Gesamt- und Gymnasialschulen eher gering ausfielen. In Solingen führten Jens Merten, Daniel Weber und Saskia Degenhardt die VBE-Kandidatenliste an. Zwei Mitglieder aus der Stadt sind nun im Landespersonalrat (LPR) vertreten.
Die Ergebnisse bestätigen die wachsende Bedeutung des VBE in der Interessenvertretung des Bildungssektors. Mit klaren Mehrheiten in zentralen Gremien und gestiegener Zustimmung an weiterführenden Schulen nimmt der Verband eine Schlüsselrolle in Tarifverhandlungen ein. Zudem vertreten zwei Solinger Mitglieder den VBE künftig auf Landesebene.






