21 April 2026, 10:16

Solingen startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Ohligs und Aufderhöhe

Ein von einem Kettenzaun umgebener Hundepark mit einem Schild darauf, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras und einer Straße, mit Gebäuden und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Solingen startet Untersuchung gegen Hundekot-Plage in Ohligs und Aufderhöhe

Im Solinger Stadtteil Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid ist ein offizielles Untersuchungsverfahren eingeleitet worden, um die wachsende Besorgnis über die Verschmutzung durch Hundekot zu bekämpfen. Der Schritt folgt auf wiederholte Beschwerden von Anwohnern über Verunreinigungen auf Gehwegen, in Parks und sogar auf Friedhöfen. Drei politische Gruppen – die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender – haben die Untersuchung gemeinsam vorangetrieben.

Der Vorstoß erfolgt nach einem deutlichen Anstieg der Meldungen über Hundekot in öffentlichen Räumen. Betroffen sind besonders stark frequentierte Gebiete wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo es oft an ausreichenden Entsorgungsmöglichkeiten mangelt.

Die Untersuchung konzentriert sich auf zwei zentrale Punkte: die Erfassung der Hundepopulation im Stadtteil sowie die Bewertung der bestehenden Entsorgungsinfrastruktur. Zudem sollen Maßnahmen zur Reduzierung der Verschmutzung geprüft werden, darunter bessere Aufklärung der Öffentlichkeit und eine konsequentere Durchsetzung der geltenden Regeln.

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Die Befürworter des Antrags betonen, dass es nicht darum gehe, Hundebesitzer an den Pranger zu stellen, sondern ein verantwortungsvolleres Verhalten zu fördern. Sie argumentieren, dass sowohl die Stadt als auch die Tierhalter in der Pflicht stehen – die Behörden durch den Ausbau der Infrastruktur, die Besitzer durch das Beseitigen der Hinterlassenschaften ihrer Tiere.

Die Ergebnisse der Untersuchung sollen ein detailliertes Bild des Problems liefern und als Grundlage für künftige Verbesserungen dienen. Bei Erfolg könnten die Maßnahmen zu saubereren öffentlichen Räumen und weniger Konflikten zwischen Anwohnern und Hundebesitzern führen. Der Bezirksrat erwartet, dass alle Beteiligten zusammenarbeiten, um die geplanten Änderungen umzusetzen.

Quelle