Solingen fordert faire Grundsteuerreform ohne Kostenverschiebungen bis 2025
Tim WeberSolingen fordert faire Grundsteuerreform ohne Kostenverschiebungen bis 2025
Solingen drängt auf Änderungen bei der anstehenden Grundsteuerreform. Die Stadt möchte, dass die Anpassung bis 2025 ertragsneutral bleibt, befürchtet jedoch ungerechte Kostenverschiebungen zwischen den verschiedenen Immobilienarten. Bürgermeister Tim-O. Kurzbach hat das Anliegen nun in einem offiziellen Schreiben an die Landesregierung herangetragen.
Der Stadtrat hatte kürzlich landesweite Modellrechnungen gefordert, um die Auswirkungen der Reform zu bewerten. Erste Schätzungen deuten darauf hin, dass die Änderungen zu ungleichen finanziellen Belastungen bei Wohn-, Gewerbe- und Industrieimmobilien führen könnten.
Als Reaktion darauf richtete Kurzbach einen Brief an Ministerpräsident Hendrik Wüst. Darin fordert er gesetzgeberische Maßnahmen, um Richtwerte anzupassen und unverhältnismäßige Kostenverschiebungen zu verhindern. Solingen besteht darauf, dass die Reform keine Immobilienart gegenüber einer anderen bevorzugen dürfe.
Ziel der Stadt ist ein faires System, das die Gesamteinnahmen stabil hält. Ohne Korrekturen könnten einige Eigentümer deutlich höhere Abgaben zahlen, während andere weniger belastet werden.
Nun wartet Solingen auf eine Antwort der Landesregierung. Falls der Antrag genehmigt wird, sollen die Modellberechnungen zu einer ausgewogenen Reform beitragen. Das Ergebnis wird entscheiden, ob Immobilienbesitzer unter den neuen Regelungen gleich behandelt werden.






