Solingen erinnert mit MuseumMobile an den Brandanschlag von 1993
Das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens startet im Juni in Solingen sein MuseumMobile
Am 15. Juni um 10:00 Uhr wird die mobile Ausstellung auf dem Graf-Wilhelm-Platz in der Solinger Innenstadt für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Ziel ist es, die Geschichte der Region zu präsentieren und an den rassistischen Brandanschlag von 1993 zu erinnern.
Bereits vor der offiziellen Eröffnung findet am 1. Juni ein sogenannter „Sammelsonnabend“ statt, zu dem die Solinger Bevölkerung eingeladen ist, persönliche Gegenstände für das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens beizusteuern. Am selben Tag veranstaltet das Zentrum für verfolgte Künste einen Ausstellungswerkstatt unter dem Titel „Erinnerung gestalten – Gemeinsam engagiert für Freundschaft“.
Die feierliche Eröffnung des MuseumMobiles ist für den 14. Juni um 17:30 Uhr geplant. Als Rednerinnen werden Berivan Aymaz und Thilo Schnor erwartet. Zudem übergibt die Jugendwerkstatt im Rahmen der Veranstaltung Objekte, die mit dem Brandanschlag von 1993 in Verbindung stehen.
Vom 15. bis 25. Juni bleibt das MuseumMobile in Solingen stationiert, bevor es in den folgenden Jahren durch alle 53 Kreise und kreisfreien Städte Nordrhein-Westfalens tourt. Die Ausstellung zeigt Exponate aus jeder Region und zeichnet die Geschichte des Landes von seiner Gründung bis heute nach.
Das Projekt möchte das Gedenken an den Brandanschlag von 1993 wachhalten und sich für Frieden und Solidarität einsetzen. Gleichzeitig bietet es den Menschen in Nordrhein-Westfalen die Möglichkeit, ihre gemeinsame Geschichte zu erkunden. Den Auftakt bildet Solingen mit einer Reihe von Veranstaltungen und Beiträgen der lokalen Gemeinschaft.






