18 April 2026, 20:16

Solarausbau in Deutschland bremst 2025 mit 11,5 Prozent Rückgang

Luftaufnahme eines großen Gebäudes mit Solarmodulen auf dem Dach, umgeben von Fahrzeugen, Bäumen, Gras, Pfählen und Hügeln unter einem klaren blauen Himmel, identifiziert als Deutschlands erste solarbetriebene Fabrik.

Solarausbau in Deutschland bremst 2025 mit 11,5 Prozent Rückgang

Deutschlands Solarausbau verzeichnet im ersten Halbjahr 2025 einen Rückgang

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Der Ausbau der Solarenergie in Deutschland hat sich in der ersten Jahreshälfte 2025 verlangsamt. Bundesweit ging das Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,5 Prozent zurück. Dennoch verzeichneten einige Regionen wie Baden-Württemberg in bestimmten Bereichen weiterhin deutliche Zuwächse.

Von Januar bis Juni 2025 kamen bundesweit etwa 7.347 Megawatt Photovoltaik-Leistung hinzu – ein Rückgang um 11,5 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten 2024, als die Bundesnetzagentur rund 7.550 Megawatt registrierte. Bis Mitte Juli 2024 war die Gesamtleistung sogar auf etwa 7.900 Megawatt gestiegen.

In Baden-Württemberg stieg die Kapazität um 988 Megawatt, was einem Minus von 15 Prozent im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2024 entspricht. Der Landesverband Erneuerbare Energien Nordrhein-Westfalen (LEE NRW) meldete später für das Land bis zum 30. Juli 2025 einen leicht höheren Wert von 1.039 Megawatt – ein Zuwachs, der jedoch 9,5 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt lag.

Nordrhein-Westfalen selbst verzeichnete einen Anstieg um 940 Megawatt, was einem Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Land belegte zwar Platz drei bei der neu installierten Leistung, hinkte aber bei der Ausbaugeschwindigkeit hinter anderen zurück. Der Landkreis Biberach in Baden-Württemberg führte hingegen die regionale "Photovoltaik-Liga" mit 127 Megawatt an. Ein großes Freiflächen-Solarkraftwerk in Langenenslingen mit 80 Megawatt trug maßgeblich zu diesem Wachstum bei.

Auch die zweit- und drittplatzierten Regionen im Landesvergleich verdankten ihre Position vor allem Freiflächenanlagen, die 37 beziehungsweise 26 Megawatt beisteuerten. Dies unterstreicht die Bedeutung solcher Projekte für die Solarenergie-Expansion.

Der insgesamt verlangsamte Ausbau der Solarkapazitäten spiegelt bundesweite Trends wider. Zwar blieb Baden-Württembergs Leistung bemerkenswert, doch auch hier zeigte sich der allgemeine Rückgang. Freiflächenanlagen erwiesen sich jedoch weiterhin als entscheidender Faktor für regionale Erfolgsgeschichten wie die des Landkreises Biberach.

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