Schwertransport auf A30 ohne Genehmigung und mit 105 Verstößen gestoppt
Routine-Kontrolle auf der A30 bei Kirchlengern deckt schwere Verstöße eines Schwertransportunternehmens auf
Bei einer gewöhnlichen Verkehrskontrolle auf der A30 nahe Kirchlengern sind am Montag, dem 24. Februar 2025, gravierende Verstöße eines Schwertransports ans Licht gekommen. Die Polizei hielt einen übergroßen Lkw mit einem großen Bagger an – und stieß dabei auf eine lange Liste von Vergehen, darunter fehlende Genehmigungen und mangelnde Ladungssicherung.
Beamte der Autobahnpolizei Bielefeld stoppten den Transport, nachdem sie Unregelmäßigkeiten bemerkt hatten. Dem Fahrzeug fehlte die erforderliche Sondergenehmigung für die Fahrt. Noch schwerwiegender: Der schwere Raupenbagger war lediglich mit einem einzigen Spannriemen gesichert – eine klare Gefahr für die Verkehrssicherheit. Zudem überschritt die Ladung das zulässige Gesamtgewicht um etwa 14 Tonnen.
Bei weiteren Überprüfungen kamen noch tiefgreifendere Probleme zutage. Der 32-jährige Firmeninhaber hatte insgesamt 105 Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten begangen. Darunter fielen auch drei komplette Betriebstage, an denen ohne die vorgeschriebene digitale Tachografenkarte gefahren worden war. Die Behörden verhängten sofort ein Weiterfahrverbot für das Fahrzeug.
Die Bußgelder allein für die Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten belaufen sich mittlerweile auf fast 60.000 Euro. Da der Transport weder angemeldet noch genehmigt war, wurde ein sofortiges Fahrverbot verhängt.
Der Vorfall hat erhebliche Strafen zur Folge und führte zum sofortigen Stopp der Fahrt. Die Polizei bestätigte, dass das Fahrzeug bis zur Behebung aller Verstöße nicht weiterfahren dürfe. Der Fall unterstreicht die Risiken, die mit der Nichteinhaltung der Vorschriften für Schwertransporte einhergehen.






