Said El Mala: Zwischen Transfergerüchten und Trainerstreit beim 1. FC Köln

Admin User
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Ein junger Mann in einem blauen T-Shirt steht auf einem Fußballfeld, mit kurzen dunklen Haaren und einem entschlossenen Gesichtsausdruck, unscharfer Hintergrund.Admin User

Said El Mala: Zwischen Transfergerüchten und Trainerstreit beim 1. FC Köln

Said El Mala hat sich zu einem der meistdiskutierten Spieler beim 1. FC Köln entwickelt. Die starken Leistungen des Mittelfeldspielers haben das Interesse des Premier-League-Klubs Brighton & Hove Albion geweckt, doch die Spannungen mit Trainer Lukas Kwasniok bleiben hoch. Trotz aller Gerüchte bleibt El Mala vorerst in Köln.

Sein Durchbruch gelang El Mala in der Bundesliga-Saison 2024/25. Damals spielte er für Union Berlin und erzielte in 32 Partien acht Tore sowie zwölf Vorlagen – ein kreativer Motor, der Aufsehen erregte. Auch in der folgenden Spielzeit, nach seinem Wechsel zu Köln, überzeugte er weiter: Bis Februar 2026 stand er in 20 Einsätzen bei fünf Toren und sieben Assists.

Brightons Interesse wuchs, als er seine Leistung konstant hielt. Der Klub legte ein offizielles Angebot vor – zwischen 25 und 30 Millionen Euro plus Boni. Kölns Führung um Sportdirektor Thomas Kessler lehnte ab. El Mala selbst hatte bereits im Januar angedeutet, dass ein Wechsel in die Premier League für ihn reizvoll sein könnte.

Trotz seiner Bedeutung hat er sich bei Köln keinen Stammplatz erkämpft. In dieser Saison stand er nur neunmal in der Startelf, oft kam er als Einwechselspieler. Mit sieben Toren und drei Vorlagen bleibt er im Rampenlicht, doch das Verhältnis zu Kwasniok ist belastet. Der Trainer betont, den Spieler schützen zu wollen – El Mala fühlt sich jedoch eher im Stich gelassen als unterstützt.

Die wachsende Aufmerksamkeit verschärft die Spannungen nur. Beide werden am kommenden Montag dennoch gemeinsam auf dem Kölner Karnevalswagen auftreten und nach außen eine geschlossene Front zeigen. Brighton hingegen bleibt entschlossen, El Mala – und dessen Bruder – im Sommer zu verpflichten.

Fürs Erste bleibt El Mala in Köln, doch die Transfergerüchte reißen nicht ab. Seine Leistungen halten die Nachfrage aufrecht, während die Reibereien mit Kwasniok für Unsicherheit sorgen. Sollte Brightons Interesse anhalten, könnte ein Wechsel im Sommer dennoch Realität werden.