Rouven Schröder wechselt als Retter zu Borussia Mönchengladbach – doch der Preis war hoch
Rouven Schröder wechselt als Retter zu Borussia Mönchengladbach – doch der Preis war hoch
Borussia Mönchengladbach hat mitten in der Saison Rouven Schröder als neuen Sportdirektor verpflichtet. Der 48-Jährige verließ RB Salzburg nach nur zehn Monaten im Amt. Sein Wechsel kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für den Bundesliga-Verein, der vor wichtigen Entscheidungen im Wintertransferfenster und laufenden Vertragsverhandlungen steht.
Schröders Abschied von Salzburg verlief nicht ohne Kontroversen. Der österreichische Klub hatte noch drei Jahre auf seinem Vertrag und äußerte öffentlich seine Enttäuschung über den vorzeitigen Abgang. Berichten zufolge bot er an, einen Teil der finanziellen Lücke zwischen Gladbachs Angebot und Salzburgs Forderungen für seine Freigabe selbst zu übernehmen.
Um den Wechsel durchzusetzen, soll Schröder auf rund eine Million Euro seiner Abfindung verzichtet haben. Seine Bereitschaft, die Kosten zu tragen, unterstreicht seinen Willen, die neue Aufgabe anzunehmen. Der Verein erwartet nun von ihm, dass er in dieser entscheidenden Phase wichtige Transfers und Verhandlungen leitet. Schröder spielte dabei eine aktive Rolle bei der Gestaltung seines eigenen Wechsels. Sein schneller Übergang von Salzburg nach Gladbach zeigt die Dringlichkeit seiner neuen Position. Der Klub wird auf seine Erfahrung setzen, um den dicht gedrängten Winterspielplan zu meistern.
Schröders erste Aufgabe besteht darin, den Kader vor Schließung des Transferfensters zu verstärken. Sein finanzieller Kompromiss, um nach Gladbach zu wechseln, signalisiert sein Engagement für die Rolle. Nun liegt es an ihm, die sportliche Ausrichtung des Vereins in den kommenden Monaten zu stabilisieren.
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