"Richi"-Streit eskaliert: Influencer Zeki vs. Familie Schönbächler um viralen TV-Spruch
Nico Peters"Richi"-Streit eskaliert: Influencer Zeki vs. Familie Schönbächler um viralen TV-Spruch
Ein viraler Spruch aus dem Schweizer Fernsehen hat einen Streit zwischen einem Influencer und der Familie des verstorbenen Schauspielers Hermann Schönbächler ausgelöst. Der Ausruf "Richi" – durch Schönbächler berühmt geworden – wurde von Zeki ohne Erlaubnis in seinen Comedy-Soundboxen verwendet. Die Familie hat nun Schritte eingeleitet, um die kommerzielle Nutzung zu stoppen.
Große Online-Händler haben bereits entsprechende Fanartikel aus ihrem Sortiment genommen. Der Konflikt begann, als der bekannte Influencer Zeki den "Richi"-Spruch in seine beliebten Soundboxen aufnahm. Der ursprünglich aus einer Schweizer TV-Sendung stammende Ausruf wurde zum viralen Hit und ein Publikumsliebling. Die Familie Schönbächler hatte die Nutzung jedoch nie genehmigt und erhielt auch keine Tantiemen aus den Verkäufen.
Auch der Schweizer Sender SRF bestätigte, keine Rechte für die Tonaufnahmen ohne Zustimmung der Familie erteilt zu haben. Daraufhin forderte die Familie Schönbächler Zeki auf, den Meme aus künftigen Produkten zu entfernen, und bat Fans zudem, ihre Privatsphäre – insbesondere im Hinblick auf ihre Kinder – zu respektieren.
Zeki hat inzwischen zugesagt, den "Richi"-Bezug aus seiner neuen Soundbox zu streichen. Er betonte, dass alle aktuellen Produkte nun den rechtlichen Vorgaben entsprechen, verkauft aber weiterhin Restbestände der alten Version. Trotz des Streits zeigt er sich offen für eine mögliche Zusammenarbeit mit der Familie in der Zukunft.
Unterdessen haben die Online-Händler Galaxus und Brack den Verkauf von Fanartikeln mit Schönbächlers Spruch eingestellt. Der Appell der Familie nach Distanz und Respekt führte zu einer zügigen Löschung nicht autorisierter Artikel aus den digitalen Regalen.
Der "Richi"-Meme wird in Zekis aktualisierten Soundboxen nicht mehr auftauchen, und Händler haben entsprechende Produkte zurückgerufen. Die Forderung der Familie Schönbächler nach Privatsphäre wurde anerkannt, während Zeki sicherstellt, dass seine Waren nun den rechtlichen Standards entsprechen. Der Fall verdeutlicht die Herausforderungen viraler Inhalte und des geistigen Eigentums im digitalen Handel.






