Rhenus baut hochmodernes Logistik-Drehkreuz in Dortmund bis 2027
Sebastian SchulteRhenus baut hochmodernes Logistik-Drehkreuz in Dortmund bis 2027
Rhenus erhält offizielle Genehmigung für neues Straßenfracht-Drehkreuz in Dortmund
Rhenus hat die behördliche Zustimmung zum Bau eines neuen Straßenfracht-Hubs in Dortmund erhalten. Die Anlage wird den aktuellen Standort in Unna ersetzen und stellt für das Unternehmen einen bedeutenden Modernisierungsschritt dar. Mit dem Umzug sollen Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit im Netzwerk des Logistikdienstleisters deutlich gesteigert werden.
Das neue Umschlagterminal soll 2027 in Betrieb gehen. Auf einer Fläche von 11.000 Quadratmetern wird es rund 100 Laderampen umfassen, die flexibles Cross-Docking ermöglichen. Die Planung sieht zudem eine Infrastruktur für hochwertige und sensible Frachtgüter vor, die den strengen TAPA-Sicherheitsstandards entspricht.
Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt des Projekts: Die Anlage wird mit Luft-Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und einem Rückhalte-Dach ausgestattet und strebt die BREEAM-Zertifizierung in der Stufe „Hervorragend“ an. Dank der verkehrsgünstigen Lage mit direktem Anschluss an wichtige Autobahnen verbessern sich zudem Routenplanung und Zuverlässigkeit im Logistiknetz von Rhenus.
Thilo Meutzner, Geschäftsführer Straßenfracht bei Rhenus, bezeichnete den Dortmunder Standort als strategischen Meilenstein für die Weiterentwicklung der Speditionsdienstleistungen des Unternehmens. Michael Rehbein, Regionalleiter, bestätigte, dass sämtliche Mitarbeiter aus Unna nach Dortmund umziehen werden, um Kontinuität und Fachwissen zu bewahren.
Der Umzug von Unna nach Dortmund soll einen nahtlosen Betrieb mit erweiterten Kapazitäten gewährleisten. Die neue Anlage vereint moderne Technologie, Nachhaltigkeit und Sicherheit, um das langfristige Wachstum von Rhenus zu unterstützen. Die Inbetriebnahme ist für 2027 geplant.






