Rheinberg feiert Sieg: Gericht stoppt umstrittene Abbaupläne am Niederrhein
Paul MaierRheinberg feiert Sieg: Gericht stoppt umstrittene Abbaupläne am Niederrhein
Die Stadt Rheinberg begrüßt ein Gerichtsurteil, das den Regionalplan Ruhr für rechtswidrig erklärt hat. Mit der Entscheidung wird die geplante Ausweitung von Abbaugebieten blockiert, gegen die sich Rheinberg und andere Kommunen vehement ausgesprochen hatten.
Gemeinsam mit dem Kreis Wesel und weiteren Gemeinden hatte Rheinberg gegen die Erweiterung protestiert. Bürgermeister Philipp Richter verwies auf die langjährigen Belastungen der Stadt durch Kies- und Sandabbau. Er betonte, wie wichtig der Schutz der Anwohner, der Natur und der heimischen Landschaft sei.
Durch das Urteil kann der Plan in seiner aktuellen Form nicht umgesetzt werden. Die betroffenen Gebiete werden nun prüfen, welche Auswirkungen das Urteil auf die künftige Regionalplanung hat. Rheinberg hat zugesagt, sich aktiv in die nächsten Schritte einzubringen.
Die Ausweitung hätte dem Naturraum und den Gemeinden am Niederrhein schweren Schaden zugefügt. Da der Plan nun für rechtswidrig erklärt wurde, können sich die Kommunen darauf konzentrieren, ihre Interessen zu wahren. Das Urteil bietet die Chance, die Entwicklung der Region neu zu bewerten.






