Rekord-Iftar in Köln-Mülheim: 5.000 feiern gemeinsam das Ende des Ramadan
Paul MaierRekord-Iftar in Köln-Mülheim: 5.000 feiern gemeinsam das Ende des Ramadan
Tausende Menschen versammelten sich heute in Köln-Mülheim, um das Ende des Ramadan mit einem großen Gemeinschaftsfest zu feiern. Die Veranstaltung, bekannt als Iftar, brachte Menschen aller Herkunft entlang der Keupstraße zusammen. Politiker und Anwohner kamen gleichermaßen, um gemeinsam zu essen und das Ende des islamischen Fastenmonats zu begehen.
Das Fest wurde von der Initiative Keupstraße organisiert und erstreckte sich über 300 Meter der Straße. Mit Sonnenuntergang brachen die Teilnehmer auf traditionelle Weise ihr Fasten – mit Datteln und Wasser. Das anschließende Mahl umfasste Linsensuppen, gegrilltes Hähnchen und Reis, alles finanziert von lokalen Unternehmen.
Rund 5.000 Menschen nahmen in diesem Jahr teil – ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. In den letzten Jahren zählte die Veranstaltung zwischen 1.500 und 2.000 Besucher jährlich. Einige, wie Birgül Ücdirem, reisten extra aus Dortmund an, um dabei zu sein.
Auch politische Vertreter wie Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester sprachen zu den Gästen. Ihre Botschaften betonten Einheit und Toleranz. Das Fest setzt sich am folgenden Tag mit Eid al-Fitr fort, einem dreitägigen Fest zum Abschluss der Fastenzeit.
Die Veranstaltung stärkte den Zusammenhalt in Köln-Mülheim und zog eine Rekordzahl an Besuchern an. Mit Essen, Reden und gemeinsamen Traditionen stand der Geist der Offenheit im Mittelpunkt. In den kommenden Tagen werden die Feierlichkeiten mit dem Beginn von Eid al-Fitr weitergehen.






