18 June 2026, 02:12

Raubüberfall in Meerbusch eskaliert: Gewalt nach Handy-Deal in Lank-Latum

POL-NE: Opfer erkennt Räuber: Prügelei an Bushaltestelle

Raubüberfall in Meerbusch eskaliert: Gewalt nach Handy-Deal in Lank-Latum

Raubüberfall in Meerbuscher Stadtteil Lank-Latum eskaliert in gewaltsame Auseinandersetzung

Ein Raub in der Im-Schieb-Straße im Meerbuscher Stadtteil Lank-Latum führte noch in derselben Nacht zu einer gewalttätigen Konfrontation. Der Vorfall begann, als ein 20-jähriger Einwohner von Meerbusch über eine Online-Plattform ein Handy verkaufen wollte. Zwei Täter überfielen ihn am Montag, dem 24. Februar, gegen 21:20 Uhr mit Reizgas.

Auch die 44-jährige Mutter und die jugendliche Schwester des Opfers wurden von dem Sprühnebel erfasst, als sie an den Tatort kamen. Die beiden Verdächtigen flohen anschließend in unterschiedliche Richtungen – einer in Richtung Rostocker Straße, der andere in Richtung Mühlenstraße.

Später am selben Abend, gegen 23:30 Uhr, stellte das Opfer gemeinsam mit fünf Bekannten einen der mutmaßlichen Räuber am Busbahnhof Haus Meer in Büderich. Der 20-jährige deutsch-philippinische Tatverdächtige soll dabei geschlagen, getreten und möglicherweise mit einem Besenstiel traktiert worden sein. Er wurde später auf einer Polizeidienststelle zur Blutentnahme vorgeführt und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Schwerwiegende Verletzungen gab es demnach nicht.

Die Behörden suchen weiterhin nach dem zweiten Verdächtigen, der als etwa 17 Jahre alter Jugendlicher mit arabischem Erscheinungsbild beschrieben wird. Zuletzt soll er helle Bluejeans, eine schwarze Parajumpers-Jacke und einen Ziegenbart getragen haben. Beide Seiten haben inzwischen wechselseitig Anzeige erstattet – einmal wegen schwerer Körperverletzung, einmal wegen schweren Raubes.

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Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Vorfällen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02131 3000 zu melden. Der Fall bleibt weiterhin in aktiver Bearbeitung, während die Beamten nach dem flüchtigen Tatverdächtigen fahnden.

Quelle