Prinz William und Harry: Vom Bruderstreit zur jahrelangen Eiszeit
Sebastian SchultePrinz William und Harry: Vom Bruderstreit zur jahrelangen Eiszeit
Die Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry ist seit Jahren angespannt – lange bevor Meghan Markle Teil der königlichen Familie wurde. Aktuelle Enthüllungen zeigen tief verwurzelte Spannungen, darunter Kindheitsrivalitäten und eine handgreifliche Auseinandersetzung wegen der Medienberichterstattung über Markle. Die Brüder haben seit Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt.
Die Rivalität der Prinzen reicht bis in ihre Kindheit zurück. Harry erinnerte sich an Rangeleien mit William auf der Rückbank eines Autos – ein frühes Anzeichen für die Spannungen. Die Unterschiede zeigten sich auch in ihrer Behandlung: Harry schrieb später in seiner Autobiografie Spare, William habe Vorzugsbehandlung erfahren, etwa durch ein größeres Schlafzimmer im Kensington Palace.
Der Bruch vertiefte sich, als Harry eine Beziehung mit Meghan Markle begann. Ein hitziger Streit über negative Presseberichte über sie eskalierte in einer körperlichen Konfrontation. Harry behauptete zudem, William habe seine Idee für die Invictus Games abgetan – ein Zeichen für ihre wettbewerbsgeprägte Dynamik.
Trotz Versuchen, die Beziehung zu kitten – unter anderem durch Vermittlungsversuche von Kate Middleton bei der Beerdigung von Prinz Philip –, bleiben die Brüder entzweit. Weder die Sprecher Williams noch Harrys haben auf Anfragen zu einer Stellungnahme reagiert.
Die langjährigen Spannungen zwischen den Prinzen zeigen keine Anzeichen einer Lösung. Harrys Memoiren und öffentliche Äußerungen haben ihre unterschiedlichen Erfahrungen und ungelösten Konflikte offengelegt. Fürs Erste bleiben die einst eng verbundenen Brüder durch Jahre des Schweigens und unausgesprochene Vorwürfe getrennt.






