Polizist riskiert 2.000-Kilometer-Rallye in einem 1.000-Euro-Auto für den guten Zweck
Nico PetersPolizist riskiert 2.000-Kilometer-Rallye in einem 1.000-Euro-Auto für den guten Zweck
Ein Polizist aus Coesfeld begibt sich auf eine 2.000 Kilometer lange Wohltätigkeitsrallye durch neun Länder – und das in einem Auto, das weniger als 1.000 Euro wert ist. Stefan Feldhaus und zwei Freunde werden ab dem 24. August fünf Tage lang von München aus über Landstraßen fahren. Ihr Ziel: 111.111,11 Euro für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst im Münsterland zu sammeln.
Die Carbage Run verlangt von den Teilnehmern ein Fahrzeug, das mindestens 20 Jahre alt ist, eine gültige Hauptuntersuchung hat und nicht mehr als 1.000 Euro kostet. Trotz des scherzhaften Namens der Rallye verspricht Feldhaus, sich während der gesamten Fahrt an die Verkehrsregeln und Tempolimits zu halten. Das Trio – zu dem auch Ralf Berheide und Willi Büning gehören – gibt offen zu, wenig von Autos zu verstehen, was die Herausforderung noch größer macht.
Ihre Route beginnt in der Nähe von München, wo das Auto zunächst einmal fahrtüchtig Bayern erreichen muss. Falls es die 2.000 Kilometer übersteht, wollen sie es versteigern. Alle Spenden fließen direkt an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland, der junge Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen unterstützt.
Die Rallye findet vom 24. bis 28. August ohne externe Finanzierung statt. Jeder gesammelte Cent kommt dem Hospiz zugute, das kranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene betreut.
Der Erfolg des Teams hängt sowohl von der Standfestigkeit des Autos als auch von der öffentlichen Unterstützung ab. Sollten sie ihr Spendenziel von 111.111,11 Euro erreichen, wird das Geld direkt in die Arbeit des Hospizdienstes fließen. Ob die Rallye gelingt und was aus dem 1.000-Euro-Auto wird, entscheidet sich bis Ende August.






