24 May 2026, 20:19

Polizei stoppt illegales Autotreffen in Duisburg mit harten Konsequenzen

POL-DU: Duisburger Norden: Schwerpunktkontrolle - Polizei zielt auf Raser, Angeber und Dating-Szene

Polizei stoppt illegales Autotreffen in Duisburg mit harten Konsequenzen

Die Polizei in Duisburg hat eine illegale Autotreffen im Gewerbegebiet Asterlagen aufgelöst. Die Aktion richtete sich gegen die sogenannte RPD-Szene – eine Gruppe, die für gefährliche Stunts wie Driften und das Drehen von „Donuts“ bekannt ist. Bei dem Einsatz kontrollierten Beamte etwa 350 Personen und 150 Fahrzeuge.

Zu dem Treffen waren Rennfahrer, Poser und Zuschauer erschienen, die mit getunten Autos riskante Manöver durchführten. Viele Fahrzeuge wiesen verdeckte oder abgedeckte Nummernschilder auf, andere waren mit illegalen Umbauten versehen. Die Behörden reagierten mit der Beschlagnahmung von sechs Autos und leiteten 25 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Die Einsatzkräfte sahen sich teilweise feindseligem Verhalten ausgesetzt: Einige Teilnehmer verhielten sich aggressiv oder verweigerten die Zusammenarbeit. Trotz des Widerstands verhängten die Beamten 32 Bußgelder und erstatteten zwei Strafanzeigen. Zudem wurde ein Streifenwagen während des Einsatzes beschädigt; die Ermittlungen dazu laufen noch.

Als Konsequenz der Razzia wurden zehn Personen mit einem Platzverbot für das Gebiet belegt. Die Polizei betonte, sie werde weiterhin konsequent gegen Verkehrsverstöße vorgehen und Regelverstöße konsequent ahnden. Der Einsatz zeigt die Gefahren auf, die von Driftmanövern und „Donuts“ ausgehen – sowohl für die Fahrer als auch für Unbeteiligte. Die Behörden machten deutlich, dass künftige Treffen dieser Art mit harter Repression zu rechnen hätten. Die Ermittlungen wegen des beschädigten Streifenwagens und weiterer Verstöße dauern an.

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