Polizei stoppt 38 Raser bei Geschwindigkeitskontrolle im Kreis Coesfeld
Polizei im Kreis Coesfeld führt Sonderkontrolle gegen Raserei durch
Am Sonntag, dem 27. Juli, führte die Polizei im Kreis Coesfeld eine gezielte Geschwindigkeitskontrolle durch. Im Fokus standen Motorradfahrer und Autofahrer, die auf der L580 bei Leuste die zulässigen 80 km/h überschritten. Beamte setzten zwischen 10:00 und 15:00 Uhr Lasermessgeräte ein, um die Geschwindigkeiten zu überwachen.
Hintergrund der Aktion sind die alarmierenden Zahlen des Vorjahres: Im Kreisgebiet gab es 118 Unfälle mit motorisierten Zweirädern, davon 22 mit schweren Verletzungen und drei mit tödlichem Ausgang. Raserei bleibt die häufigste Unfallursache – ein Grund für die Polizei, konsequent einzugreifen.
Insgesamt wurden 38 Verkehrsteilnehmer mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt, darunter zehn Motorradfahrer. Der schwerwiegendste Verstoß kam von einem 58-jährigen Biker aus dem Kreis Steinfurt, der mit 128 km/h gemessen wurde. Ihm drohen nun 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Zudem beanstandeten die Beamten fünf Motorräder wegen technischer Mängel; die Fahrer mussten die Reparaturen umgehend veranlassen. Wie Polizeidirektor Rolf Gehring betonte, zeigten die meisten Kontrollierten Verständnis für die Maßnahmen. Ziel der Aktion war es, die Risiken überhöhter Geschwindigkeit ins Bewusstsein zu rücken und das Fahrverhalten nachhaltig zu verbessern.
Für weitere Informationen steht die Pressestelle der Polizei unter den Telefonnummern 02541-14-290 bis -292, per Fax unter 02541-14-195 oder über die offizielle Website zur Verfügung.
Die Kontrolle zielte auf Geschwindigkeitsüberschreitungen als Hauptunfallursache in der Region ab. Durch konsequente Tempolimits und Fahrzeugkontrollen sollen Unfälle reduziert werden. Nun wird ausgewertet, welchen Einfluss die Maßnahme auf die Verkehrssicherheit hat.






