Polizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen Markenpiraterie-Verdachts
Sebastian SchultePolizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen Markenpiraterie-Verdachts
Polizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen Markenrechtsverstößen
Am Freitag, dem 8. August 2025, wurde ein Oldtimer-Händler in Mettmann von der Polizei durchsucht. Die Behörden handelten aufgrund des Verdachts auf Markenpiraterie: Der 75-jährige Inhaber soll Nachbauten von Fahrzeugen mit unberechtigt verwendeten Markenzeichen eines bekannten deutschen Luxusautoherstellers verkauft haben.
Die Ermittlungen nahmen ihren Anfang, nachdem der Stuttgarter Hersteller rechtliche Schritte gegen die Geschäftspraktiken des Händlers eingeleitet hatte. Berichten zufolge hatte das Unternehmen seit 2022 Repliken klassischer Fahrzeuge mit geschützten Emblemen und Schriftzügen ohne Genehmigung beworben. In einigen Anzeigen wurde sogar fälschlicherweise behauptet, es handele sich um Originaltechnik des Automobilherstellers.
Trotz mehrfacher Abmahnungen änderte der Händler sein Vorgehen nicht. Dies führte zu einem offiziellen Ermittlungsverfahren und einem Durchsuchungsbefehl des Amtsgerichts Wuppertal. Bei der Razzia beschlagnahmte die Kriminalpolizei Mettmann sämtliche Embleme, Wappen, Beschriftungen und relevante Unterlagen von den Geschäftsräumen.
Im Rahmen der Aktion wurden zwei Fahrzeuge sichergestellt, die mit dem Fall in Verbindung stehen. Dem Beschuldigten wurde umgehend untersagt, weitere Repliken mit den Original-Markenzeichen zu verkaufen. Sowohl der Hersteller als auch die Ermittlungsbehörden betonten, dass solche Maßnahmen dazu dienten, Kunden vor täuschenden Fälschungen zu schützen.
Die Ermittlungen wegen der Markenrechtsverletzungen laufen weiterhin. Die Behörden werten die beschlagnahmten Beweismittel aus, während die Zukunft des Händlers ungewiss bleibt. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, geistiges Eigentum im Automobilsektor durchzusetzen.






