Paris Jackson kämpft um Michael Jacksons Erbe und kritisiert Biopic Michael
Nico PetersParis Jackson kämpft um Michael Jacksons Erbe und kritisiert Biopic Michael
17 Jahre nach Michael Jacksons Tod: Erbstreit um Finanzen und Biopic
Der Nachlass von Michael Jackson befindet sich auch 17 Jahre nach seinem Tod 2009 noch in der Nachlassabwicklung. Nun ist ein Rechtsstreit zwischen seiner Tochter Paris Jackson und den Testamentsvollstreckern des Nachlasses über finanzielle Fragen und einen bevorstehenden Biopic entbrannt. Der unter dem Titel Michael geplante Film soll nach einjähriger Verzögerung endlich erscheinen.
Das Biopic musste mit Rückschlägen kämpfen, darunter Nachdrehs und eine außergerichtliche Einigung mit einem Ankläger, die Änderungen an der Handlung erzwang. Paris Jackson, eine von Jacksons drei Kindern, kritisiert das Projekt als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich". Zudem fordert sie mehr Transparenz von den Testamentsvollstreckern John Branca und John McClain.
Die Anwälte der Vollstrecker behaupten, Paris habe bereits rund 65 Millionen Dollar aus dem Nachlass erhalten und werde in Zukunft Hunderte Millionen weitere erben. In rechtlichen Schriftsätzen werfen sie ihr vor, sie inszeniere "Boulevard-Presseauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume". Paris bestreitet die Angaben des Nachlasses und stellt die Vergütung der Vollstrecker infrage.
Ein Richter genehmigte kürzlich einen Zeitplan für die Vorlage der Nachlassausgaben und erlaubte Branca und McClain, ihren Rechenschaftsbericht für 2025 bis April 2027 zu verschieben. Der Rechtsstreit dauert an, während beide Seiten über die Verwaltung des Nachlasses und die Darstellung von Jacksons Leben im Film uneins sind.
Der Konflikt verdeutlicht die anhaltenden Spannungen zwischen Paris Jackson und der Führung des Nachlasses. Mit der bevorstehenden Veröffentlichung des Biopics könnten weitere Auseinandersetzungen über Finanzen und kreative Entscheidungen aufkommen. Das Nachlassverfahren, nun im 17. Jahr, zeigt keine Anzeichen einer baldigen Lösung.






