30 April 2026, 16:37

Osnabrücks Karneval feiert historisches Prinzenpaar aus zwei Männern

Plakat mit der Aufschrift "Happy Pride Month" in fetten, bunten Buchstaben auf blauem Hintergrund, geschmückt mit leuchtenden Regenbogenfarben.

Osnabrücks Karneval feiert historisches Prinzenpaar aus zwei Männern

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalsbürgerkomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Die diesjährige Wahl bricht mit der Tradition, da die Stadt ihren ersten im Ausland geborenen Prinzen begrüßt. Die Entscheidung stößt auf Lob bei lokalen Führungspersönlichkeiten, darunter Oberbürgermeisterin Katharina Pötter.

Prinz Yut I., ursprünglich aus Thailand, ist der erste Prinz in der Geschichte des Osnabrücker Karnevals, der einen ausländischen Pass besitzt. Seine Auswahl zusammen mit einem weiteren Prinzen schafft ein königliches Duo, wie es es bisher noch nicht gegeben hat.

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Oberbürgermeisterin Pötter betonte die Bedeutung dieses Moments. Es gebe keinen besseren Zeitpunkt, ein solches Paar vorzustellen, bezeichnete sie es doch als starkes Symbol für Integration. In ihren Äußerungen hob sie die Wichtigkeit von Freiheit für alle hervor, sie selbst sein zu dürfen.

Pötter beschrieb die Wahl zudem als Erinnerung an geteilte Freude – selbst in schwierigen Zeiten. Der Karneval bleibe ein Fest, bei dem Menschen zusammenkommen und als Gemeinschaft Glück finden könnten, so die Oberbürgermeisterin.

Die Ernennung zweier Prinzen – darunter Osnabrücks erster im Ausland geborener Royal – setzt einen neuen Präzedenzfall für den Karneval. Der Schritt spiegelt das Engagement der Stadt für Vielfalt und Einheit wider. Mit dieser Entscheidung entwickelt sich das Fest weiter, bewahrt dabei aber seinen feiernden Geist.

Quelle