19 March 2026, 10:29

Ohligser Stadtring: Senioren fordern barrierefreien Nahverkehr in Solingen

Altes Schwarz-Weiß-Foto einer Stadtstraße mit Fahrzeugen, Fußgängern auf einer Brücke, Gebäuden, Bäumen, Laternen und einem bewölkten Himmel.

Ohligser Stadtring: Senioren fordern barrierefreien Nahverkehr in Solingen

Die Debatte um den Ohligser Stadtring in Solingen hat in den letzten Monaten an Schärfe gewonnen. Lokale Gruppen streiten über Verkehrslösungen, wobei Sicherheit und Staugefahr im Mittelpunkt der Diskussionen stehen. Nun haben sich die Grünen Senioren zu Wort gemeldet und betonen die Notwendigkeit, älteren Einwohnern den Zugang zum öffentlichen Nahverkehr zu erhalten.

Der Streit begann 2022, nachdem ein tödlicher Unfall Bedenken hinsichtlich der Verkehrssicherheit auf der Ringstraße aufkommen ließ. Seither hagelt es Vorschläge: Die Ohligser Jongens fordern einen Tunnel oder eine Umleitung, während die Initiative Solinger Gärten (ISG) sich für mehr Grünflächen und Radwege einsetzt. Die Ohligser Wirtschaftsgruppe (OWG) hingegen schlägt Teilabschnitte für den Autoverkehr und eine verbesserte ÖPNV-Anbindung bis 2025 vor.

Die Grünen Senioren lehnen Forderungen anderer Gruppen ab, die Lennestraße komplett für Busse zu sperren. Stattdessen unterstützen sie den Nahverkehrsplan, der den Busverkehr auf der Straße reduziert, aber wichtige Verbindungen ins Stadtzentrum aufrechterhält. Ihr Hauptanliegen ist die Auswirkung auf ältere Menschen, die oft auf nahgelegene Haltestellen angewiesen sind.

Längere Fußwege zu entfernteren Haltestellen würden für viele Senioren eine erhebliche Hürde darstellen, argumentiert die Gruppe. Sie stellen die Frage als gesellschaftliches Problem dar und bestehen darauf, dass jede Lösung alle Altersgruppen berücksichtigen müsse. Zudem wehren sich die Grünen Senioren gegen Kritik lokaler Vereine und verteidigen den Kompromiss als fair und praxisnah.

Die Haltung der Grünen Senioren lenkt den Fokus auf die Barrierefreiheit für ältere Einwohner. Ihre Unterstützung für den Nahverkehrsplan bedeutet, dass die Lennestraße teilweise für Busse offen bleibt und so die Anbindung an die Innenstadt gesichert ist. Die Debatte wird jedoch voraussichtlich weitergehen, da andere Gruppen nach alternativen Lösungen drängen.

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