NRW-Entschärfer räumen 2024 tausende Bomben aus dem Krieg
Nordrhein-Westfalens Kampmittelräumdienste entschärften 2024 Tausende Sprengkörper
Im Jahr 2024 haben die Bombenentschärfungsteams in Nordrhein-Westfalen tausende explosive Altlasten unschädlich gemacht. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) räumte 7.266 Kriegsmunitionsteile, während das Landeskriminalamt (LKA) rund 800 Einsätze durchführte. Präzision und Konzentration bleiben in dieser hochriskanten Arbeit von entscheidender Bedeutung.
Der KBD ist die Hauptbehörde für die Entschärfung von Blindgängern in der gesamten Region. Allein im vergangenen Jahr bearbeitete er über 35.500 Räumanfragen. Sämtliche Entschärfungsarbeiten erfolgen nach strengen Sicherheitsvorschriften – ferngesteuerte Roboter führen dabei jedes Verfahren durch.
Die USBV-Sprengstoffentschärfungseinheit des LKA, seit 1981 im Einsatz, besteht aus 15 Spezialisten. Sie führen jährlich etwa 300 Bombenentschärfungen durch, daneben auch andere hochriskante Operationen. Einer von ihnen ist Andreas Otte, ein Sprengstoffermittler mit über zehn Jahren Erfahrung.
Ottes Schutzanzug wiegt rund 40 Kilogramm und kostet mehr als 60.000 Euro. Selbst mit Hilfe dauert das Anlegen etwa 15 Minuten. Sowohl KBD als auch LKA betonen: In ihrem Beruf ist absolute Sorgfalt unverzichtbar.
Die Dimension der Einsätze 2024 unterstreicht die anhaltende Gefahr durch Kriegsaltlasten. Mit tausenden entschärften Sprengkörpern und hunderten abgeschlossenen Missionen leisten die Entschärfungsteams weiterhin einen unverzichtbaren Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. Ihre Arbeit basiert auf modernster Technik, intensiver Ausbildung und unerschütterlicher Konzentration.






