NRW bleibt unangefochtene Nummer 1 für Film- und TV-Produktionen in Deutschland
Studie: NRW ist der Leader in der TV-Produktionsbranche - NRW bleibt unangefochtene Nummer 1 für Film- und TV-Produktionen in Deutschland
Nordrhein-Westfalen (NRW) festigt seine Position als Deutschlands führender Standort für Film- und Fernsehproduktionen
2024 hat Nordrhein-Westfalen seinen Vorsprung als wichtigstes Zentrum für Film- und Fernsehproduktionen in Deutschland weiter ausgebaut. Mit einem Anteil von 44 Prozent an den bundesweiten Produktionsminuten – zwei Prozentpunkte mehr als noch 2022 – bleibt das Land unangefochten an der Spitze. Medienminister Nathanael Liminski betonte, NRW sei nach wie vor der "Top-Mediastandort Deutschlands" und wolle diese Führung auch künftig verteidigen.
Insgesamt wurden in Deutschland 2024 rund 751.000 Produktionsminuten realisiert, ein leichter Rückgang um 3 Prozent im Vergleich zu 2022. Trotz dieses bundesweiten Trends verzeichnete NRW jedoch ein Wachstum von 25 Prozent seit 2022 – ein Zuwachs, der alle anderen Regionen deutlich übertrifft. Bayern folgt mit 19 Prozent der nationalen Produktionsminuten, Berlin hält 13 Prozent. Kleinere Länder wie Hamburg mussten dagegen einen Rückgang um 10 Prozent hinnehmen.
Produktionsstandorte wie das Kölner Studio Babelsberg und der MediaPark sowie Düsseldorf trieben die Expansion voran. Mittlerweile sind in NRW 158 Produktionsfirmen ansässig, darunter Branchengrößen wie ITV Studios Germany, Just Friends Productions, Filmpool, die deutsche Tochter von Warner Bros. sowie Ufa Show & Factual. Deutsche Sender und Streamingdienste investierten 2024 rund 2,9 Milliarden Euro in Film- und Fernsehprojekte – davon flossen allein 1,2 Milliarden Euro in Produktionen aus NRW.
Streaming-Inhalte boomen, klassisches Fernsehen verliert an Bedeutung Während die Nachfrage nach On-Demand-Angeboten stark stieg, ging die Produktion traditioneller TV-Formate zurück. Dieser Wandel spiegelt einen branchenweiten Trend wider: Neue Vorschriften werden deutsche Sender und Streamingplattformen künftig verpflichten, stärker in europäische Filmproduktionen zu investieren. Zudem stellt der Bund im Haushalt zusätzliche 120 Millionen Euro für die Filmförderung bereit – ein weiterer Schub für die Branche.
NRW bleibt Motor der deutschen Medienlandschaft Mit dem Zuwachs an Produktionsminuten, hochkarätigen Projekten und massiven Investitionen von Studios, Streaminganbietern und öffentlichen Fördergeldern festigt NRW seine Vorreiterrolle. Angesichts der geplanten Fördermaßnahmen und regulatorischen Änderungen ist das Land bestens aufgestellt, um seine Spitzenposition in der deutschen Medienbranche zu halten. Die Zahlen unterstreichen: NRW ist und bleibt das zentrale Drehkreuz für audiovisuelle Inhalte in Deutschland.
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