10 April 2026, 12:17

Neuer Hochschulseelsorger in Köln: Trost in Zeiten von Wohnungsnot und Zukunftsängsten

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen, die vor Gebäuden auf einer Stadtstraße fliehen, mit dem Text "Victorianische Revolution" unten.

Neuer Hochschulseelsorger in Köln: Trost in Zeiten von Wohnungsnot und Zukunftsängsten

Thorben Pollmann hat eine neue Position als Hochschulseelsorger in Köln übernommen. Die Stelle bringt frische Herausforderungen und Begeisterung mit sich – besonders, da er sich selbst erst in der Stadt einlebt. Sein Amtsantritt fällt in eine Zeit, in der Studierende zunehmend mit Sorgen um Wohnraum, Finanzen und die Zukunft kämpfen.

Pollmann ist erst kürzlich nach Köln gezogen und findet sich noch selbst in den Straßen der Stadt zurecht. Sein eigener Neuanfang hilft ihm, sich in die Lage der Erstsemester hineinzuversetzen, die sich ebenfalls erst im Uni-Alltag zurechtfinden müssen. Jeden Dienstag um 12:15 Uhr leitet er die Heilige Messe in der Katholischen Hochschulgemeinde und bietet so einen Raum zur Besinnung.

Die Wohnungsnot in der Stadt hat dazu geführt, dass 2.500 Studierende auf Wartelisten für Plätze in Wohnheimen stehen. Manche drohen sogar obdachlos zu werden – eine zusätzliche Belastung angesichts der Klimakrise, unsicherer Jobaussichten und finanzieller Instabilität. Die Hochschulgemeinde reagiert darauf mit geistlicher Begleitung und konkreter Hilfe für Betroffene.

Für die Zukunft blickt Pollmann gespannt auf die Begegnungen mit Studierenden im Wintersemester 2025/2026. Sein Fokus liegt darauf, Beziehungen aufzubauen und die dringendsten Bedürfnisse derer zu erfüllen, die er begleitet.

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Pollmanns Amtsantritt erfolgt zu einer Zeit, in der Studierende mit Wohnungsmangel und allgemeinen Unsicherheiten zu kämpfen haben. Mit seinen wöchentlichen Gottesdiensten und Angeboten will er in schwierigen Zeiten Halt geben. Das Unterstützungsnetz der Universität wächst weiter und bietet sowohl praktische als auch emotionale Hilfe für diejenigen, die sie benötigen.

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