Neue Radroute am Niederrhein verbindet historische Kirchen und Naturjuwelen
Sebastian SchulteNeue Radroute am Niederrhein verbindet historische Kirchen und Naturjuwelen
Malerische Radroute verbindet historische Kirchen und Sehenswürdigkeiten am Niederrhein
Eine idyllische Radstrecke führt nun durch die Kulturlandschaft des Niederrheins und verbindet dabei historische Kirchen, Klöster und markante Bauwerke. Startpunkt ist Schwalmtal-Amern, von wo aus die Route durch geschützte Naturgebiete und jahrhundertealte Stätten schlängelt. Radfahrer passieren mittelalterliche Kapellen, barocke Sakralbauten und ein ehemaliges Kloster – ein Streifzug durch die bewegte Geschichte der Region.
Die Tour beginnt am Knotenpunkt (KP) 38 in Schwalmtal-Amern. Von dort geht es Richtung Niederkrüchten-Elmpt, wo die aus dem 15. Jahrhundert stammende St.-Laurentius-Kirche an die mittelalterliche Vergangenheit der Gegend erinnert.
Weiter führt der Weg durch die Happelter Heide, ein geschütztes Landschaftsgebiet von besonderer Naturschönheit. In der Nähe erhebt sich der Mühlenturm, ein Wahrzeichen des 19. Jahrhunderts, das von der industriellen Vergangenheit der Region zeugt.
Am Knotenpunkt 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld lohnt ein Stopp in der Kapelle St. Maria an den Heiden, deren Inneres mit einem flämischen Schnitzaltar besticht. Etwas später erreicht man die St.-Petrus-Kirche in Born, die bereits 1136 erstmals urkundlich erwähnt wurde und im 15. Jahrhundert erweitert wurde – ein weiterer historischer Höhepunkt der Route.
Die Strecke führt weiter zum Knotenpunkt 10 in Oberkrüchten, wo die St.-Martins-Kirche, ein einschiffiger Barockbau, die Radfahrer erwartet. Bei Knotenpunkt 24 in Waldniel thront die St.-Michael-Kirche, wegen ihrer imposanten Größe auch „Schwalmtaler Dom“ genannt, über der Landschaft. Unterdessen markiert Knotenpunkt 65 in Schwalmtal-Dilkrath die katholische St.-Gertrudis-Kirche, eine dreischiffige Backsteinbasilika.
Das letzte Teilstück führt nach Brüggen, wo das Kreuzherrenkloster mit der St.-Nikolaus-Kirche den Abschluss der Tour bildet.
Die Radroute verbindet religiöse, architektonische und natürliche Sehenswürdigkeiten der Region. Radfahrer erleben auf ihrer Fahrt durch geschützte Landschaften und historische Dörfer Jahrhunderte der Geschichte. Die Strecke bietet sowohl kulturelle Entdeckungen als auch malerische Ausblicke – ein Erlebnis für Besucher, die Natur und Kultur verbinden möchten.






