08 May 2026, 00:23

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschter Steuererstattung

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kostet Familien monatlich Hunderte von Dollar.

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschter Steuererstattung

Neuer E-Mail-Betrug zielt auf Einwohner Solingens ab – gefälschte Steuererstattung im Namen des BZSt

Ein neuer E-Mail-Betrug richtet sich aktuell an Bewohner Solingens und gibt sich als Schreiben des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) aus. Die Betrüger locken mit einer angeblichen Steuerrückerstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024. Die Behörden warnen Verbraucher, wachsam zu bleiben und nicht auf die Masche hereinzufallen.

In den betrügerischen Nachrichten wird den Empfängern mitgeteilt, ihnen stehe eine Rückzahlung zu – verbunden mit der Aufforderung, schnell zu handeln. Eine Frist von 72 Stunden soll die Opfer unter Druck setzen. IT-Sicherheitsexperten betonen, dass solche zeitlichen Vorgaben ein typisches Warnsignal für Phishing-Versuche sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die E-Mails enthalten einen Button, über den Bankdaten abgefragt werden, um die angebliche Erstattung abzuwickeln. Das Bundeszentralamt für Steuern fordert jedoch niemals per E-Mail finanzielle oder persönliche Daten an. Verbraucher sollten verdächtige Nachrichten ignorieren und auf keinen Fall Links anklicken oder Anhänge öffnen.

Wer bereits sensible Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank kontaktieren. Zudem wird empfohlen, Kontobewegungen auf ungewöhnliche Aktivitäten zu überprüfen. Betroffene können den Betrugsversuch bei ihrem zuständigen Finanzamt melden und ähnliche E-Mails als Spam markieren.

Die Behörden raten, unaufgeforderte steuerrelevante E-Mails unverzüglich zu löschen, ohne Links anzuklicken oder persönliche Angaben zu machen. Der Betrug setzt auf Zeitdruck und falsche Versprechungen, um Opfer zu täuschen. Vorsicht und die direkte Überprüfung bei offiziellen Stellen bleiben der beste Schutz vor solchen Betrugsmaschen.

Quelle