25 April 2026, 22:16

Neue Kampagne im Rhein-Kreis Neuss: Generationen üben gemeinsam Radfahren für mehr Sicherheit

Eine Gruppe von Kindern, die Fahrräder auf einer Straße mit Verkehrskegeln fahren, einige tragen Helme und andere stehen in der Nähe, mit einem Banner, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Neue Kampagne im Rhein-Kreis Neuss: Generationen üben gemeinsam Radfahren für mehr Sicherheit

Gemeinsam unterwegs: Neue Verkehrssicherheitskampagne im Rhein-Kreis Neuss gestartet

Im Rhein-Kreis Neuss ist die neue Verkehrssicherheitsaktion Gemeinsam unterwegs an den Start gegangen. Die Initiative zielt darauf ab, die Fahrradkompetenz aller Altersgruppen zu verbessern und die Unfallzahlen zu senken. Der Anstoß kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Polizei eine zunehmende Zahl von Unfällen mit E-Bikes verzeichnet – besonders bei älteren Menschen.

An dem Projekt beteiligen sich die örtliche Polizei, die Schulaufsichtsbehörde des Kreises sowie der Neusser Verkehrsclub. Ihr gemeinsames Ziel: Radfahren für alle sicherer und attraktiver machen. Die Kampagne startet nach den Sommerferien und läuft bis zum Abschluss der Radfahrprüfungen der diesjährigen Viertklässler.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung von Großeltern. Sie sind aufgerufen, die Übungsparcours für Kinder zu begleiten oder selbst mitzumachen. Schulen mit den meisten engagierten Senioren erhalten Preisgelder für weitere Verkehrserziehungsmaßnahmen. Zusätzliche Punkte gibt es, wenn Großeltern die Trainings auf ihren eigenen Rädern absolvieren.

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Doch die Initiative richtet sich nicht nur an Kinder: Spezialisten der Polizei für Unfallprävention bieten exklusive Sicherheitsseminare für Pedelec-Fahrer an, die sich gezielt an ältere Menschen wenden. Die Kurse sollen vorhandene Fähigkeiten auffrischen und die wachsende Zahl von E-Bike-Unfällen in dieser Altersgruppe verringern.

Auch die besten Schulklassen des Kreises werden belohnt – alle Schüler der Siegergruppen erhalten eine Anerkennung für ihr Engagement.

Gemeinsam unterwegs verbindet Generationen durch mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Schulen, Eltern und ältere Bürger wirken gemeinsam am Trainingsprozess mit. Die Initiatoren hoffen, dass das gemeinsame Engagement zu weniger Unfällen und einem besseren Verkehrsbewusstsein aller Beteiligten führt.

Quelle