25 April 2026, 04:15

Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan setzt auf Gemeinschaft und digitale Bildung

Plakat zur Unterstützung des American Rescue Plan, um die Kindarmut in den Vereinigten Staaten zu reduzieren, mit Text und einem Bild einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan setzt auf Gemeinschaft und digitale Bildung

Mönchengladbach startet ehrgeizige neue Strategie zur Förderung von Kindern und Jugendlichen

Im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans setzt Mönchengladbach auf eine zukunftsweisende Initiative, die im Kuhle 8, einer erfolgreichen Jugendwerkstatt für Berufsorientierung, vorgestellt wurde. Bis 2030 soll das Programm messbare Fortschritte in den Bereichen Bildung, soziale Teilhabe und den Übergang in den Arbeitsmarkt erzielen.

Entwickelt wurde der Plan in enger Zusammenarbeit zwischen kommunalen Behörden, Jugendeinrichtungen und den jungen Menschen selbst. Statt starrer Budgets oder inflexibler Vorgaben setzt er auf ein flexibles Rahmenwerk, das sich an konkreten Bedürfnissen orientiert. Zu den Schwerpunkten zählen die Stärkung der digitalen Kompetenzen, die Förderung von MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowie eine bessere Vernetzung von Schulen, Unternehmen und lokalen Initiativen.

Das Kuhle 8, wo die Strategie präsentiert wurde, gilt bereits als Vorbild für gelungene Berufsorientierung. Der Förderplan knüpft an solche Erfolgsmodelle an, indem er Einzelprojekte mit übergeordneten Zielen verknüpft – etwa sozialer Inklusion oder dem nahtlosen Übergang von der Schule in den Beruf. Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe nutzen den Plan als gemeinsame Handlungsgrundlage, um ihre Maßnahmen besser zu verzahnen und Silos zu vermeiden.

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Inspiriert vom afrikanischen Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen", setzt die Initiative auf die Mitwirkung der gesamten Gemeinschaft. Statt einer rein behördengesteuerten Vorgehensweise werden kontinuierlich Rückmeldungen von Partnern und Jugendlichen einbezogen, um die Ziele weiterzuentwickeln.

Bis 2030 wird der Kinder- und Jugendförderplan die Fortschritte in Bildung und Berufseinstieg evaluieren. Seine anpassungsfähige Struktur ermöglicht es, auf Feedback und veränderte Bedürfnisse zu reagieren. Die Stadt erhofft sich von diesem gemeinsamen Engagement nachhaltige Chancen für die junge Generation in Mönchengladbach.

Quelle