Meerbuscher Start-up revolutioniert Fachberichte mit KI-gestützter App ImmIQ
Sebastian SchulteMeerbuscher Start-up revolutioniert Fachberichte mit KI-gestützter App ImmIQ
Start-up aus Meerbusch sichert Förderung für KI-gestützte App zur Vereinfachung von Fachberichten
Benjamin Altmeyer, Gründer des Unternehmens flaiu, hat für ImmIQ den NRW-Gründerstipendium erhalten – eine Anwendung, die die Erstellung von Gutachten und Berichten für Fachleute revolutionieren soll. Die KI-basierte Lösung wandelt Fotos, Sprachnotizen und Vor-Ort-Beobachtungen automatisch in strukturierte Dokumente um.
Die App richtet sich vor allem an Sachverständige, Energieberater und Immobiliengutachter, die in Deutschland jährlich über 800.000 Berichte erstellen. Durch die direkte Datenerfassung vor Ort reduziert ImmIQ manuelle Bürokratie und beschleunigt Arbeitsabläufe deutlich.
Das Start-up wird von der impuls.RheinKreisNeuss Wirtschaftsförderungsgesellschaft unterstützt und wurde auf Empfehlung einer Jury unter Leitung von Christian Schieren für die Förderung ausgewählt. Robert Abts, Geschäftsführer der Agentur, betonte die Bedeutung digitaler Innovationen für die Modernisierung traditioneller Geschäftsprozesse. Nach der positiven Bewertung durch die Jury gab die Projektträger Jülich (PtJ) grünes Licht für das Stipendium, das Altmeyer monatliche Mittel zur Weiterentwicklung seiner Lösung bereitstellt.
Der gebürtige Grevenbroicher Altmeyer plant, ImmIQ in den Bereichen Bauwesen, Immobilien und Energiewirtschaft weiter auszubauen. Eine kostenlose Demoversion der App ist ab sofort auf der Unternehmenswebsite unter immiq.de verfügbar.
Mit dem NRW-Gründerstipendium kann flaiu die Anwendung verfeinern und für eine breitere Nutzung skalieren. Allein in Deutschland gibt es über 25.000 zertifizierte Fachleute, für die die Automatisierungsfunktionen von ImmIQ die Berichterstellung deutlich verkürzen könnten. Die Förderung unterstreicht zudem den wachsenden Einfluss KI-gestützter Tools in der professionellen Dokumentation.






