Massiver Protest in Düsseldorf: Bürger stellen sich gegen AfD-Podiumsdiskussion
Nico PetersMassiver Protest in Düsseldorf: Bürger stellen sich gegen AfD-Podiumsdiskussion
Gegendemonstration in Düsseldorf: Über hundert Menschen protestieren gegen AfD-Veranstaltung
Am Montagabend versammelten sich in Düsseldorf mehr als hundert Menschen zu einer spontanen Gegendemonstration vor dem Bachsaal, wo die rechtspopulistische AfD eine Podiumsdiskussion abhielt. Die unter dem Titel „Rettet die Remigration, um den Sozialstaat zu retten?“ stattfindende Veranstaltung zählte Redebeiträge der AfD-Politiker Maximilian Krah und Marco Vogt.
Organisiert wurde der Protest von Initiativen wie Düsseldorf Steht Auf (DSSQ) und Omas gegen Rechts, doch auch viele Anwohnerinnen und Anwohner schlossen sich an. Die Demonstrantinnen und Demonstranten machten ihrer Ablehnung lautstark Luft – mit Trillerpfeifen, Sprechchören und Parolen störten sie die AfD-Veranstaltung gezielt.
Für die AfD war dies kein Einzelfall: Schon bei einer früheren Veranstaltung im Stadtteil Reisholz hatten Gegenprotestierende mit Stinkbomben und Lärm für Unruhe gesorgt. Dennoch blieb die Montagsdemonstration in Düsseldorf laut Polizeiberichten friedlich.
Den gesamten Abend über überstieg die Zahl der Protestierenden die der AfD-Anhänger deutlich. Ihre Präsenz sorgte dafür, dass die Partei ihre Diskussion unter dem Eindruck massiver öffentlicher Ablehnung durchführen musste.
Die Kundgebung endete ohne Zwischenfälle, wie die örtlichen Behörden bestätigten. Zwar kam die AfD-Diskussion wie geplant zustande, doch die überwältigende Beteiligung der Gegenproteste unterstrich die Ablehnung der Stadt gegenüber der Parteipolitik. Die Polizei sicherte die Ordnung, Verhaftungen gab es keine.






