09 May 2026, 16:14

Massive Razzien in NRW: Über 100 Beamte decken Lohnbetrug und Schwarzarbeit auf

Eine Karte der Vereinigten Staaten, die die Mindestlohngesetze der Staaten vom 1. Januar 2023 zeigt, mit verschiedenen Blautönen, die unterschiedliche Lohnstufen anzeigen.

Massive Razzien in NRW: Über 100 Beamte decken Lohnbetrug und Schwarzarbeit auf

Über 100 Kontrollbeamte führen Razzien in Köln, Bonn, Leverkusen und Umgebung durch

Am 13. März 2025 haben mehr als 100 Vollzugsbeamte in Köln, Bonn, Leverkusen und den umliegenden Kreisen Kontrollen durchgeführt. Ziel der großangelegten Aktion war die Überprüfung von Betrieben und Beschäftigten auf die Einhaltung von Arbeits- und Lohnvorschriften. Dabei deckten die Behörden zahlreiche Verstöße auf, darunter illegale Beschäftigung und fehlende Aufzeichnungen.

Alleiner in Köln gerieten 13 Unternehmen und 47 Personen in den Fokus der Ermittler. Neun Arbeitgeber hatten die nach dem Mindestlohngesetz vorgeschriebenen Stundenaufzeichnungen nicht geführt. In drei Fällen erhielten Beschäftigte weniger als den gesetzlichen Mindestlohn, bei sechs weiteren Verdachtsmomenten waren Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung gemeldet.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Zudem gab es in sechs Fällen Hinweise auf möglichen Sozialleistungsbetrug. Sieben Personen arbeiteten illegal in Restaurants oder Imbissen. In Bonn erstreckten sich die Kontrollen auf fünf Betriebe und 26 Personen.

Jens Ahland, Sprecher des Hauptzollamts Köln, bestätigte die Ergebnisse der Aktion. Das Zollamt stehe für weitere Rückfragen zu den Durchsuchungen zur Verfügung.

Die Überprüfungen offenbarten eine weitverbreitete Missachtung der Arbeitsgesetze. Fehlende Lohnunterlagen, nicht angemeldete Beschäftigte und potenzieller Betrug zählten zu den zentralen Problemen. Noch sind keine konkreten Folgemaßnahmen oder Strafen für die festgestellten Verstöße bekannt gegeben worden.

Quelle