03 April 2026, 22:15

Leslie Benzies enthüllt angebliche Sabotage hinter MindsEye-Flop

Schwarzes und weißes Schild auf einem Gebäude mit der Aufschrift 'Bitte keine Verschmutzung von Verursachern wird verfolgt Keine Entsorgung'.

Leslie Benzies enthüllt angebliche Sabotage hinter MindsEye-Flop

Leslie Benzies, Gründer des Studios Build a Rocket Boy, hat wiederholt behauptet, dass MindsEye – das erste Spiel des Studios – aufgrund von gezielter Unternehmenssabotage gescheitert sei. Die Vorwürfe wurden erstmals im Juli 2021 öffentlich, wobei Benzies ehemalige Mitarbeiter als Verantwortliche nannte. Nun bereitet sich der Entwickler darauf vor, im Rahmen einer kommenden DLC-Mission mit dem Titel Blacklist das vorzulegen, was er als "erdrückende Beweise" bezeichnet.

Benzies, der vor allem für seine Arbeit an der Grand-Theft-Auto-Reihe bekannt ist, gründete Build a Rocket Boy nach seinem Abschied von Rockstar. Das Debütspiel des Studios, MindsEye, geriet kurz nach Veröffentlichung in die Kritik – insbesondere wegen der Kampfmechanik und der Handlung. Einige Spieler machten sich zudem über den ersten Trailer lustig, in dem der Song Mad World verwendet wurde. Viele empfanden die Wahl als veraltet und erinnernd an Titel aus der frühen Xbox-360-Ära.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Bis März 2022 verschärfte Benzies seine Anschuldigungen und sprach von "erdrückenden Beweisen für organisierte Spionage und Unternehmenssabotage" innerhalb des Studios. Er gab an, sowohl britische als auch US-amerikanische Behörden eingeschaltet zu haben, doch öffentlich bestätigte Ermittlungen oder Anklagen gab es bisher nicht. Noch im selben Jahr, im Februar, kündigte er an, dass die Blacklist-DLC die Vorwürfe direkt aufgreifen und angeblich die Verantwortlichen entlarven werde.

Trotz der Schwere der Vorwürfe hält sich der Publisher von MindsEye, IO Interactive, zurück. Das Unternehmen hat Benzies' Behauptungen weder unterstützt noch sichtbar darauf reagiert. Auch rechtliche Schritte bleiben ungewiss – obwohl Benzies eine Klage gegen die mutmaßlichen Saboteure nicht ausschließt, ist es bisher zu keiner Klage gekommen.

Die Blacklist-DLC soll Spielern Benzies' Beweismaterial präsentieren und das liefern, was er als Nachweis interner Einmischung beschreibt. Ob dies die öffentliche Meinung ändern oder Behörden und IO Interactive zum Handeln bewegen wird, bleibt offen. Bislang sind die Vorwürfe unbewiesen, während die Zukunft des Studios in der Schwebe hängt.

Quelle