Lachgas-Partys unter Jugendlichen: Polizei in Jülich schlägt Alarm wegen gefährlichem Trend
Nico PetersLachgas-Partys unter Jugendlichen: Polizei in Jülich schlägt Alarm wegen gefährlichem Trend
Die Polizei in Jülich zeigt sich besorgt über einen wachsenden Trend unter Jugendlichen. Immer häufiger werden leere Lachgas-Kartuschen und Luftballons in öffentlichen Bereichen gefunden. Die Substanz, die oft wegen ihrer berauschenden Wirkung inhaliert wird, taucht mittlerweile vermehrt in örtlichen Parks und auf Straßen auf.
Am vergangenen Mittwoch, dem 27. August 2025, entdeckten Beamte in der Karthäuserstraße und im Park An der Promenade etwa 50 junge Menschen, die sich dort versammelt hatten. Viele von ihnen hatten große Mengen an Lachgas-Kartuschen und Ballons dabei. Üblicherweise wird das Gas in Ballons gefüllt, bevor es inhaliert wird.
Lachgas, auch als Laughing Gas bekannt, kann Schwindel, verzerrte Wahrnehmung und sogar Halluzinationen auslösen. Während manche Nutzer es als kurzfristigen Rausch betrachten, birgt regelmäßiger Konsum erhebliche Risiken. Mediziner warnen vor möglichen Nervenschäden und anderen langfristigen gesundheitlichen Folgen.
Die jüngsten Vorfälle deuten darauf hin, dass sich der Trend unter Heranwachsenden ausbreitet. Die Polizei verzeichnet seit Wochen eine Zunahme weggeworfener Kartuschen in öffentlichen Räumen.
Die Behörden beobachten die Entwicklung genau, da der Konsum von Lachgas zunehmend beliebter wird. Die Entdeckung größerer Gruppen mit der Substanz unterstreicht die Notwendigkeit, über die damit verbundenen Gefahren aufzuklären. Die Polizei ruft Eltern und Pädagogen dazu auf, mit Jugendlichen über die Risiken zu sprechen.






