03 April 2026, 08:14

"Kulturrucksack" 2026: Mönchengladbach sucht kreative Projektideen für kostenlose Kulturangebote

Gemälde von Kindern, die Musikinstrumente spielen und Bücher halten, mit Bäumen und einer Wand im Hintergrund.

"Kulturrucksack" 2026: Mönchengladbach sucht kreative Projektideen für kostenlose Kulturangebote

Mönchengladbachs "Kulturrucksack"-Programm startet Bewerbungsphase für 2026

Das Mönchengladbacher Programm "Kulturrucksack" hat die Bewerbungen für die Förderrunde 2026 eröffnet. Die vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützte Initiative ruft lokale Veranstalter dazu auf, kreative Projektideen einzureichen. Alle Angebote im Rahmen des Programms bleiben für Teilnehmende kostenfrei und gewährleisten so einen breiten Zugang zu kulturellen Erlebnissen.

Die neue Förderrunde wurde von Birte Wehmeier, stellvertretende Leiterin des städtischen Kulturamts, eingeleitet. Sie ermutigte sowohl neue Vorschläge als auch die Weiterentwicklung bestehender Projekte. In den vergangenen drei Jahren hat das Programm bereits 150 vielfältige Initiativen gefördert – von Workshops bis hin zu Aufführungen.

Seit 13 Jahren stellt das Land jährlich rund 75.000 Euro für den "Kulturrucksack" bereit. In diesem Jahr hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW jedoch eine wichtige Neuerung eingeführt: Beteiligte professionelle Künstlerinnen und Künstler müssen nun eine Mindestvergütung von 55 Euro pro Stunde erhalten.

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Irina Pauli, Koordinatorin des Programms, riet potenziellen Antragstellenden, sich vor der Einreichung beraten zu lassen. Erstbewerber sollten sich insbesondere bis zum Bewerbungsschluss am 31. Oktober an das Kulturamt wenden.

Die Förderrunde 2026 zielt darauf ab, das kulturelle Angebot in Mönchengladbach weiter auszubauen und gleichzeitig eine faire Bezahlung der Künstler zu sichern. Erfolgreiche Projekte ergänzen dann die lange Liste kostenfreier Aktivitäten für die Bürgerinnen und Bürger. Anträge müssen bis Ende Oktober eingereicht werden.

Quelle