Krefelds Straßen werden unsicherer: Mehr Unfälle, aber weniger Verletzte im letzten Jahr
Sebastian SchulteKrefelds Straßen werden unsicherer: Mehr Unfälle, aber weniger Verletzte im letzten Jahr
In Krefeld wurden im vergangenen Jahr 8.787 Verkehrsunfälle registriert – ein Anstieg um 395 Vorfälle im Vergleich zum Vorjahr. Die Stadt verzeichnete zudem eine Reihe von Verstößen und Sicherheitsinitiativen während dieses Zeitraums.
Obwohl die Gesamtzahl der Unfälle stieg, ging die Zahl der Verletzten um 45 zurück. Bei 827 dieser Unfälle gab es Verletzte. Ein Fußgänger kam auf der Dohmenstraße ums Leben, nachdem er von einem Auto erfasst worden war.
Falsches Spurwechseln war mit 41 Prozent die häufigste Ursache für Unfälle mit Personenschaden. Die unzulässige Nutzung elektronischer Geräte am Steuer führte zu 1.937 Ordnungswidrigkeiten – dem häufigsten Verstoß. Die Zahl der Fahrerfluchten belief sich auf 1.930, wobei 80 dieser Fälle Verletzungen zur Folge hatten.
Die Zahl der verletzten Kinder stieg leicht von 102 auf 105. Gleichzeitig erreichte das Präventionsprogramm „Crash Kurs NRW“ 726 Schülerinnen und Schüler an zehn Krefelder Schulen.
Die Verkehrssicherheit in der Stadt zeigt gemischte Entwicklungen: Zwar nahm die Gesamtzahl der Unfälle zu, doch die Zahl der Verletzten sank. Die Behörden setzen ihre Bemühungen fort, Verstöße zu ahnden und junge Fahrende durch Schulprogramme zu sensibilisieren.






