Kölner und Meerbuscher Apotheken schließen für bundesweiten Protesttag
Apotheken in Köln und Meerbusch schließen am Montag im Rahmen eines bundesweiten Protests
Am kommenden Montag bleiben Apotheken in Köln und Meerbusch geschlossen – als Teil einer bundesweiten Protestaktion. Die Demonstration, die am 23. März 2026 in Düsseldorf stattfindet, soll faire Arbeitsbedingungen und bessere Bezahlung für Apotheker:innen durchsetzen. Die Inhaber:innen beider Städte koordinieren ihre Bemühungen, um Geschlossenheit zu zeigen und eine breite Beteiligung zu fördern.
Der Protest ist Ausdruck jahrelanger wachsender Frustration über die Vergütung und Wertschätzung des Apothekenpersonals. Die Organisator:innen hoffen, die 7.000 Teilnehmer:innen, die 2023 auf die Straße gingen, zu übertreffen – dieses Jahr wird mit einer fünfstelligen Beteiligung gerechnet. Zwar sind die genauen Zahlen noch unklar, doch Berichten zufolge werden sich "viele" oder "die meisten" der rund 19.000 Apotheken in Deutschland beteiligen. Etwa 1.100 bleiben für den Notdienst geöffnet.
In Köln werden nahezu alle Apotheken schließen, und die Teams fahren zur Demonstration nach Düsseldorf. Ein Shuttlebus vom Kölner Hauptbahnhof wurde organisiert, um die Anreise der Teilnehmenden zu erleichtern. Auch in Meerbusch bleiben sämtliche Apotheken aus Solidarität geschlossen.
Die Linda-Genossenschaft unterstützt die Aktion, indem sie Ärzt:innen über die Notdienstregelungen informiert. Die Protestierenden betonen die zentrale Rolle der Apotheken bei der täglichen Arzneimittelversorgung, der Notfallbetreuung und der individuellen Rezepturanpassung. Zudem wollen sie auf die persönliche Beratung durch Apotheker:innen aufmerksam machen – etwa beim Schutz vor gefährlichen Nebenwirkungen.
Die Apothekeninhaber:innen beider Städte arbeiten eng zusammen, um die Bewegung zu stärken. Ihr Ziel ist es, ein deutliches Signal für nachhaltige Verbesserungen im Berufsstand zu setzen.
Tausende Apotheker:innen werden in Düsseldorf für Veränderung demonstrieren. Mit den flächendeckenden Schließungen in Köln und Meerbusch unterstreicht die Branche ihren Entschluss, bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen. Der Notdienst bleibt zwar aufrechterhalten, doch der Großteil der Apotheken hat für diesen Tag geschlossen.






