31 March 2026, 00:17

Kölner Oper und Schauspielhaus: Sanierungskosten steigen auf 1,5 Milliarden Euro

Innenansicht des Auditoriums der Königlichen Oper in London mit Sitzreihen, verzierten Geländern, Säulen, Leuchten, Wandskulpturen und einer Deckenmalerei.

Kölner Oper und Schauspielhaus: Sanierungskosten steigen auf 1,5 Milliarden Euro

Kölner Oper und Schauspielhaus: Sanierungskosten explodieren auf 1,5 Milliarden Euro

Die Sanierung des Kölner Opernhauses und Schauspielhauses hat die Kosten weit über die ursprünglichen Schätzungen steigen lassen. Ursprünglich 2011 mit 253 Millionen Euro veranschlagt, beläuft sich die Endsumme nun auf 1,5 Milliarden Euro. Die Häuser sollen nach jahrelangen Verzögerungen und steigenden Ausgaben im Spätherbst 2026 wiedereröffnen.

Als der Kölner Stadtrat 2011 die Sanierungspläne billigte, lag die geplante Gesamtkosten bei 253 Millionen Euro. Doch Planungsfehler und die Notwendigkeit von Teilabrissen trieben allein die Baukosten auf rund 800 Millionen Euro in die Höhe. Später wurden zusätzliche Mittel für die Finanzierung sowie für interimistische Spielstätten während der Bauarbeiten benötigt.

Das Projekt sah sich immer wieder mit Rückschlägen konfrontiert, die den Zeitplan in die Länge zogen und die Kosten weiter ansteigen ließen. Trotz der Herausforderungen soll der Bau nun bis Ende 2025 abgeschlossen werden. Oper und Schauspielhaus werden schließlich am 24. September 2026 wieder ihr Publikum empfangen.

Die explodierenden Kosten spiegeln nicht nur die Baukostenüberschreitungen wider, sondern auch den Aufwand, den kulturellen Betrieb an anderen Orten aufrechtzuerhalten. Provisorische Spielstätten wurden eingerichtet, um während der umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an den Hauptgebäuden weiterhin Aufführungen zu ermöglichen.

Die Endsumme von 1,5 Milliarden Euro stellt eine dramatische Steigerung gegenüber der ursprünglichen Planung dar. Mit der Fertigstellung für Ende 2025 sollen die Häuser im folgenden Jahr nach einer langwierigen und kostspieligen Sanierung wieder öffnen. Das Projekt verdeutlicht die finanziellen und logistischen Herausforderungen, die mit der Erhaltung historischer Kulturdenkmäler einhergehen.

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