21 April 2026, 10:18

Joana Marques gewinnt Rechtsstreit gegen Pop-Duo Anjos – und feiert mit ausverkauften Shows

Ein Mann im Anzug spricht an einem Rednerpult mit einem Mikrofon zu einer Menge hinter einem Banner, wahrscheinlich über ein Regierungssozialmedienverbot.

Joana Marques gewinnt Rechtsstreit gegen Pop-Duo Anjos – und feiert mit ausverkauften Shows

Joana Marques hat ihren Rechtsstreit gegen das Pop-Duo Anjos nach einem langwierigen Gerichtsverfahren gewonnen. Das am 3. Oktober 2025 verkündete Urteil sprach sie in allen Anklagepunkten frei. Die Sänger hatten ihr vorgeworfen, durch ein Video Falschinformationen verbreitet zu haben, das ihrer Karriere und ihren Finanzen geschadet habe.

Marques, bekannt als Influencerin und Radiologin, widmet sich nun ihrem neuen Programm Em Sede Própria – das in Porto und Lissabon bereits 17 ausverkaufte Vorstellungen verzeichnen kann.

Im Mittelpunkt des Prozesses stand ein von Marques veröffentlichtes Video, das Anjos zufolge ihre Darstellung verzerrt und eine Welle der Online-Kritik ausgelöst habe. Die Musiker behaupteten, die Aufnahmen hätten zu finanziellen Verlusten und einem Imageschaden geführt. Das Gericht kam jedoch zu dem Schluss, dass es keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen Marques' Beitrag und den angeblichen Schäden des Duos gebe.

Noch vor Prozessbeginn hatte Marques Spielstätten für Em Sede Própria gebucht – ein Zeichen ihres Vertrauens in den Erfolg des Projekts. Die rasche Ausverkauf der Shows in den Großstädten unterstreicht ihre starke öffentliche Gefolgschaft.

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Über den juristischen Sieg hinaus äußert sich Marques regelmäßig zu anderen Kontroversen. Kürzlich kritisierte sie die Moderatorin Cristina Ferreira und warf ihr vor, in öffentlichen Äußerungen latent sexistisch zu agieren. Zudem hinterfragte Marques Ferreiras Verhältnis zur Meinungsfreiheit und bezeichnete es als inkonsistent und problematisch.

Für die Zukunft plant Marques, in Em Sede Própria ihre medizinische Expertise mit Unterhaltung zu verbinden. Gleichzeitig bekräftigte sie ihre Absicht, auch nach ihrem späteren Rückzug weiter mit ihrer Freundin und Kollegin Bumba na Fofinha zusammenzuarbeiten.

Mit dem Gerichtsurteil ist der Streit zwischen Marques und Anjos beendet – ihr Name ist rehabilitiert. Während ihr neues Programm floriert und ihre Karriere neue Wege einschlägt, konzentriert sie sich nun auf kreative und berufliche Projekte.

Gleichzeitig hält sie mit ihrer öffentlichen Haltung zu Themen wie Sexismus und Meinungsfreiheit die Aufmerksamkeit über die Unterhaltungsbranche hinaus aufrecht.

Quelle