10 May 2026, 06:16

Illegale Shisha-Produktion in Wuppertal: Razzia deckt Steuerhinterziehung auf

Schwarz-weiß-Etching einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Bäumen, Pflanzen und Menschen, mit der Beschriftung "New York State Penitentiary" unten.

Illegale Shisha-Produktion in Wuppertal: Razzia deckt Steuerhinterziehung auf

Ein 38-jähriger Mann steht unter Verdacht, in Wuppertal eine illegale Wasserpfeifentabak-Produktion betrieben zu haben. Bei einer Razzia in einer Lagerhalle am 25. Februar 2025 entdeckten die Behörden große Mengen unversteuerter Waren. Im Mittelpunkt des Falls stehen sowohl Steuerhinterziehung als auch der Verdacht auf Schmuggel mithilfe eines umgebauten Transporters.

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Das Zollfahndungsamt Essen hatte die Ermittlungen gegen den Beschuldigten bereits 2024 aufgenommen. Im Fokus stand der Vorwurf, er habe Wasserpfeifentabak hergestellt und vertrieben, ohne die fälligen Steuern zu entrichten.

Bei der Durchsuchung im Februar beschlagnahmten die Beamten 23 Kilogramm gefälschten Shisha-Tabak sowie 13 Kilogramm Feinschnitt-Tabak. Die Funde bestätigten den Verdacht einer nicht genehmigten Produktionsstätte.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann möglicherweise einen Kleintransporter nutzte, um zusätzliche unversteuerte Waren zu schmuggeln. In den Sitzen und im Boden des Fahrzeugs waren versteckte Fächer eingebaut, um Zigaretten, Tabak und Shisha-Produkte zu verbergen. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal leitet nun die laufenden Untersuchungen und wertet die sichergestellten Beweismittel aus.

Der Beschuldigte bleibt wegen Steuerhinterziehung und Schmuggelverdachts in der Ermittlungsakte. Zollbeamte analysieren weiterhin die in der Wuppertaler Einrichtung beschlagnahmten Beweise. Der Fall unterstreicht die Bemühungen der Behörden, den illegalen Tabakhandel und Steuerumgehung entschlossen zu bekämpfen.

Quelle