Hy.Summit und Hydroverse Convention fusionieren 2026 zur größten Wasserstoffmesse in Essen
Tim WeberHy.Summit und Hydroverse Convention fusionieren 2026 zur größten Wasserstoffmesse in Essen
Zwei große Energieveranstaltungen bündeln 2026 erstmals ihre Kräfte
Der Hy.Summit.Rhein.Ruhr und die Hydroverse Convention werden 2026 erstmals zu einer gemeinsamen Veranstaltung auf dem Gelände der Messe Essen verschmelzen. Die Veranstalter wollen damit die Zusammenarbeit an Wasserstoff- und Dekarbonisierungsprojekten in Europa und der Region Rhein-Ruhr stärken.
Der Hy.Summit.Rhein.Ruhr ist seit Langem ein zentraler Treffpunkt für Unternehmen, Forscher und Politiker aus dem Rhein-Ruhr-Gebiet. Im Fokus steht die Vorantreibung der Dekarbonisierung in einem der größten Industriezentren Europas. Die Hydroverse Convention hingegen fungiert als europäische Plattform mit Schwerpunkt auf Wasserstoff-Wertschöpfungsketten und neuen Technologien.
Am 15. September 2026 werden beide Veranstaltungen zusammengeführt und schaffen so ein größeres Forum für internationale Start-ups, etablierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Durch die Vernetzung dieser Akteure erhoffen sich die Organisatoren eine Beschleunigung der regionalen Zusammenarbeit und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit auf den Märkten für grüne Energie. Besonders im Mittelpunkt des fusionierten Formats stehen konkrete Dekarbonisierungsprojekte.
André Boschem, Geschäftsführer der EWG – Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH, unterstützt die Initiative. Er bezeichnete die gemeinsame Veranstaltung als entscheidenden Schritt zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und zur Ausweitung der Wasserstoffwirtschaft. Zwar wurden keine konkreten Unternehmen oder Start-ups aus früheren Ausgaben genannt, doch die Kooperation soll ein breiteres Teilnehmerfeld anziehen als bisher.
Die fusionierte Veranstaltung findet auf der Messe Essen statt und bietet eine Plattform für Netzwerkbildung und Projektentwicklung. Teilnehmen werden Start-ups, Industrieunternehmen und politische Entscheidungsträger, die an Wasserstoff- und klimaneutralen Lösungen arbeiten. Das Ergebnis könnte neue Partnerschaften und schnellere Fortschritte bei der Energiewende in der Region bewirken.