26 March 2026, 16:17

Herford feiert inklusive Ausbildungen mit Erfolgsgeschichten aus der Region

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanische Anstalt, zum Vorteil von Meistern, Gesellen und Lehrlingen", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Anstalt.

Herford feiert inklusive Ausbildungen mit Erfolgsgeschichten aus der Region

Veranstaltung in Herford präsentiert Erfolgsgeschichten inklusiver Ausbildungen in der Region

Eine bevorstehende Veranstaltung in Herford rückt die Erfolge inklusiver Ausbildungen in den Fokus. Organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Arbeit & Beschäftigung des Kreises Herford, zeigt die Zusammenkunft, wie lokale Unternehmen Auszubildende mit Lernschwierigkeiten oder sozialen Herausforderungen unterstützen. Die Veranstaltung findet am 20. April 2026 von 15:00 bis 17:00 Uhr in der Cafeteria des Berufskollegzentrums Herford statt.

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Eröffnet wird die Veranstaltung mit einer Ansprache von Landrat Mirco Schmidt, der die praktischen Vorteile inklusiver Ausbildungen betonen wird – sowohl für die Auszubildenden als auch für die Arbeitgeber.

Es folgt ein Hauptvortrag von Magdalena Weinsziehr vom Bundesverband Inklusive Unternehmen e.V., die über die gesamtgesellschaftliche Wirkung solcher Ausbildungsprogramme sprechen wird.

Anschließend berichten lokale Betriebe von ihren Erfahrungen: Das Unternehmen G.-L. Metallbau aus Kirchlengern bildete erfolgreich einen jungen Mann mit Lernbeeinträchtigungen zum Metallbaufacharbeiter aus. Der Gut Steinbeck in Bad Salzuflen begleitete eine junge Frau auf ihrem Weg zur Pferdewirtin, und der Lippische Kombi Service bildet derzeit eine junge Frau zur Fachkraft im Gastgewerbe (Küche) aus.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, an einem World Café teilzunehmen, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Vor Ort stehen Expertinnen und Experten verschiedener Organisationen für Einzelberatungen zur Verfügung. Zudem werden regionale Förderangebote wie das Programm Assistierte Ausbildung (AsA) und AsAflex, die Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche und -begleitung bieten, sowie das Freiwillige Handwerksjahr Plus (FHJ+), das es Teilnehmenden ermöglicht, innerhalb eines Jahres mehrere Berufe kennenzulernen, vorgestellt.

Ziel der Veranstaltung ist es, mehr Unternehmen für inklusive Ausbildungen zu begeistern. Durch praxisnahe Beispiele und Fachwissen wollen die Organisatoren den Mehrwert dieser Programme aufzeigen. Unternehmen und Auszubildende erhalten dabei die Chance, voneinander zu lernen und sich zu vernetzen.

Quelle